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Devisen: Euro fällt unter 1,23-Dollar-Marke
15.08.2012 - 17:02 | Quelle: dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Mittwoch spürbar unter Druck geraten. Eine fundamentale Begründung für die Kursverluste habe jedoch weder die Konjunkturdaten noch die Nachrichtenlage geliefert, sagten Marktbeobachter. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,2272 US-Dollar gehandelt. Gegen Mittag war der Kurs um mehr als einen halben Cent abgerutscht und unter die Marke von 1,23 Dollar gefallen. Am Morgen hatte der der Euro noch ein Tageshoch bei 1,2344 Dollar markiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,2276 (Dienstag: 1,2352) Dollar fest.
'Momentan ist der Handel ausgesprochen illiquide, wir bewegen uns am Devisenmarkt schon seit längerem in einer Art Sommerloch', sagte Thu-Lan Nguyen, Devisenexpertin der Commerzbank. Der Kurssturz vom Mittag sei mit keinen konkreten Schlagzeilen oder Konjunkturdaten zu begründen, sondern vor allem technischen Faktoren im dünnen Handel geschuldet. Händler berichteten zuvor von Marktgerüchten, wonach die Schweizerische Nationalbank (SNB) sich in großem Stil von Euro-Reserven getrennt habe. Die SNB wolle stärker schwedische Kronen und britische Pfund kaufen, hieß es.
Zudem wurden im Handelsverlauf eine Reihe von Konjunkturdaten veröffentlicht, die jedoch keine klare Richtung vorgaben. Es handelte es sich zudem um Zahlen aus der sogenannten zweiten Reihe, die am Markt für gewöhnlich nicht so starke Beachtung finden. In den USA fiel der Empire-State-Index, der die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe der Region New York misst, auf den tiefsten Stand seit elf Monaten. Leicht positiv überraschte dagegen die US-Industrieproduktion mit einem etwas stärker als erwarteten Juli-Anstieg um 0,6 Prozent.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78260 (0,78600) britische Pfund , 96,98 (97,14) japanische Yen und 1,2011 (1,2010) Schweizer Franken fest. In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1.601,75 (Vortag: 1.597,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 40.940,00 (41.280,00) Euro./hbr/jsl/stb
Quelle: dpa-AFX
'Momentan ist der Handel ausgesprochen illiquide, wir bewegen uns am Devisenmarkt schon seit längerem in einer Art Sommerloch', sagte Thu-Lan Nguyen, Devisenexpertin der Commerzbank. Der Kurssturz vom Mittag sei mit keinen konkreten Schlagzeilen oder Konjunkturdaten zu begründen, sondern vor allem technischen Faktoren im dünnen Handel geschuldet. Händler berichteten zuvor von Marktgerüchten, wonach die Schweizerische Nationalbank (SNB) sich in großem Stil von Euro-Reserven getrennt habe. Die SNB wolle stärker schwedische Kronen und britische Pfund kaufen, hieß es.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78260 (0,78600) britische Pfund , 96,98 (97,14) japanische Yen und 1,2011 (1,2010) Schweizer Franken fest. In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1.601,75 (Vortag: 1.597,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 40.940,00 (41.280,00) Euro./hbr/jsl/stb
Quelle: dpa-AFX
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