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Aktien New York Schluss: Dow schließt im Minus - EZB vs. Arbeitsmarktsignale
05.07.2012 - 22:19 | Quelle: dpa-AFX
NEW YORK (dpa-AFX) - Vor dem mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktbericht haben die Standardwerte an der Wall Street am Donnerstag im Minus geschlossen. Erfreuliche Signale für die US-Beschäftigung wurden laut Händlern von neuen Sorgen um die Eurozone überschattet. Nach der feiertagsbedingten Pause vom Vortag beendete der Leitindex Dow Jones Industrial den von Zurückhaltung geprägten Handel 0,36 Prozent tiefer bei 12.896,67 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 gab um 0,47 Prozent auf 1.367,58 Punkte nach. Die Technologiewerte an der Nasdaq hingegen schlugen sich mit Rückenwind steigender Apple-Aktien etwas besser: Der Composite Index schloss prozentual unverändert bei 2.976,12 Punkten, und der Auswahlindex Nasdaq 100 legte knapp um 0,06 Prozent auf 2.647,47 Punkte zu.
Trotz der erfolgten Leitzinssenkungen in der Eurozone und China haben es die Märkte enttäuscht aufgenommen, dass es keine zusätzliche Schützenhilfe für Krisenländer wie Spanien und Italien seitens der Europäischen Zentralbank gab. Zwar hatte die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins erwartungsgemäß auf ein historisches Tief gesenkt und darüber hinaus auch den Einlagezins reduziert. Laut EZB-Chef Mario Draghi sind derzeit aber keine neuen außergewöhnlichen Maßnahmen geplant und zudem stellte er eine weiterhin schwache konjunkturelle Entwicklung in Aussicht. Etwas Mut für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag machten derweil aber die jüngsten Zahlen aus den USA, wo sowohl die Beschäftigungsentwicklung des Privatsektors als auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe besser als erwartet gefallen waren. Die Stimmung im Dienstleistungssektor hatte sich dagegen im Juni überraschend deutlich abgekühlt./tih
Quelle: dpa-AFX
Trotz der erfolgten Leitzinssenkungen in der Eurozone und China haben es die Märkte enttäuscht aufgenommen, dass es keine zusätzliche Schützenhilfe für Krisenländer wie Spanien und Italien seitens der Europäischen Zentralbank gab. Zwar hatte die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins erwartungsgemäß auf ein historisches Tief gesenkt und darüber hinaus auch den Einlagezins reduziert. Laut EZB-Chef Mario Draghi sind derzeit aber keine neuen außergewöhnlichen Maßnahmen geplant und zudem stellte er eine weiterhin schwache konjunkturelle Entwicklung in Aussicht. Etwas Mut für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag machten derweil aber die jüngsten Zahlen aus den USA, wo sowohl die Beschäftigungsentwicklung des Privatsektors als auch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe besser als erwartet gefallen waren. Die Stimmung im Dienstleistungssektor hatte sich dagegen im Juni überraschend deutlich abgekühlt./tih
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