Marktberichte
Aktien New York: Dow reduziert Verluste - Chinas Außenhandelsdaten im Blick
10.08.2012 - 20:12 | Quelle: dpa-AFX
NEW YORK (dpa-AFX) - Enttäuschende Außenhandelsdaten aus China haben am Freitag den Börsen weltweit einen Dämpfer verpasst. In USA verzeichneten die Indizes an Wall Street und Nasdaq daraufhin leichte Verluste. Nach einem noch schwächeren Auftakt reduzierte der Dow Jones Index seine Verluste auf zuletzt 0,08 Prozent bei 13.154,22 Punkten. Auf Wochensicht steuert der Leitindex damit aber noch auf ein moderates Plus zu. Der breiter gefasste S&P 500-Index notierte zuletzt mit minus 0,12 Prozent bei 1.401,20 Punkten. An der Technologiebörse Nasdaq notierte der Composite Index 0,21 Prozent schwächer bei 3.012,43 Punkte, und der Auswahlindex Nasdaq 100 büßte 0,17 Prozent auf 2.715,08 Zähler ein.
Die Schuldenkrise in Europa und die Abkühlung der Weltwirtschaft haben das Wachstum der chinesischen Exporte stark belastet. Angesichts der schwächeren Konjunktur in China hatte sich dort auch das Importwachstum verlangsamt. 'China drosselt das Tempo, Europa ist in einer Rezession. Jeder merkt, dass wir uns in einer sehr engen Situation befinden', sagte ein Börsianer in den USA. 'Die Frage ist, ob es noch schlimmer werden kann.' Laut Marktstratege Myles Zyblock von RBC Capital Markets müssten sich die Konjunkturindikatoren bis Oktober bessern, damit die US-Aktien ihre bisherigen Jahresgewinne halten können.
Im Dow gehörte der Topgewinner vom Vortag, Cisco , nun zu den größten Verlierern. Die Aktien wurden von einer negativen Expertenstimme belastet und verbilligten sich um 1,38 Prozent. McDonald's dagegen erholten sich von ihren jüngsten Verlusten und führten den Index mit einem Aufschlag von über einem Prozent an.
Mit Nachrichten standen vor allem Finanz- und Technologiewerte im Fokus. Bei Yahoo sorgt die neue Unternehmenschefin Marissa Mayer gleich für Unmut bei den Aktionären. Nur drei Wochen nach ihrem Amtsantritt stellte sie zahlreiche Entscheidungen ihrer Vorgänger in Frage - darunter auch das Versprechen, die Milliarden aus dem Verkauf von Anteilen am chinesischen Internetunternehmen Alibaba auszuschütten. Die Yahoo-Titel sackten um 5,68 Prozent auf 15,10 US-Dollar ab.
Der Computerriese IBM hat Medienberichten zufolge Interesse an der Übernahme des Firmengeschäfts von Blackberry-Anbieter Research In Motion (RIM) . Der Bereich betreibt vor allem den von vielen Unternehmen genutzten E-Mail-Dienst von Blackberry. Die RIM-Titel zogen um 4,62 Prozent auf 8,16 Dollar an, IBM gaben moderat nach.
J.C. Penney verteuerten sich nach Zahlen um nahezu sieben Prozent. Zwar hatte die Warenhauskette im zweiten Quartal einen unerwartet hohen Verlust verbucht und die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr gekappt. Börsianer begründeten die kräftigen Kursaufschläge aber mit den Aussagen von Konzernchef Ron Johnson. Der ehemalige Apple-Manager hatte bekräftigt, an seinem bisherigen Sanierungskurs festhalten zu wollen.
Papiere des Internet-Netzwerks Facebook kletterten derweil um 2,62 Prozent auf 21,56 Dollar. Medienberichten zufolge trifft sich Finanzchef David Ebersman an diesem Tag mit Investoren. Dies wird an der Börse deshalb mit Aufmerksamkeit beobachtet, weil in einigen Tagen die Haltefrist für einige der größten Facebook-Aktionäre endet.
Ein nur maues Börsen-Comeback gelang den Papieren von Manchester United . Die an der New York Stock Exchange gelisteten Titel des britischen Fußballvereins notierten zuletzt bei 14,01 Dollar und damit dicht über dem Ausgabekurs von 14,00 Dollar./tav/he
Quelle: dpa-AFX
Die Schuldenkrise in Europa und die Abkühlung der Weltwirtschaft haben das Wachstum der chinesischen Exporte stark belastet. Angesichts der schwächeren Konjunktur in China hatte sich dort auch das Importwachstum verlangsamt. 'China drosselt das Tempo, Europa ist in einer Rezession. Jeder merkt, dass wir uns in einer sehr engen Situation befinden', sagte ein Börsianer in den USA. 'Die Frage ist, ob es noch schlimmer werden kann.' Laut Marktstratege Myles Zyblock von RBC Capital Markets müssten sich die Konjunkturindikatoren bis Oktober bessern, damit die US-Aktien ihre bisherigen Jahresgewinne halten können.
Mit Nachrichten standen vor allem Finanz- und Technologiewerte im Fokus. Bei Yahoo sorgt die neue Unternehmenschefin Marissa Mayer gleich für Unmut bei den Aktionären. Nur drei Wochen nach ihrem Amtsantritt stellte sie zahlreiche Entscheidungen ihrer Vorgänger in Frage - darunter auch das Versprechen, die Milliarden aus dem Verkauf von Anteilen am chinesischen Internetunternehmen Alibaba auszuschütten. Die Yahoo-Titel sackten um 5,68 Prozent auf 15,10 US-Dollar ab.
Der Computerriese IBM hat Medienberichten zufolge Interesse an der Übernahme des Firmengeschäfts von Blackberry-Anbieter Research In Motion (RIM) . Der Bereich betreibt vor allem den von vielen Unternehmen genutzten E-Mail-Dienst von Blackberry. Die RIM-Titel zogen um 4,62 Prozent auf 8,16 Dollar an, IBM gaben moderat nach.
Papiere des Internet-Netzwerks Facebook kletterten derweil um 2,62 Prozent auf 21,56 Dollar. Medienberichten zufolge trifft sich Finanzchef David Ebersman an diesem Tag mit Investoren. Dies wird an der Börse deshalb mit Aufmerksamkeit beobachtet, weil in einigen Tagen die Haltefrist für einige der größten Facebook-Aktionäre endet.
Ein nur maues Börsen-Comeback gelang den Papieren von Manchester United . Die an der New York Stock Exchange gelisteten Titel des britischen Fußballvereins notierten zuletzt bei 14,01 Dollar und damit dicht über dem Ausgabekurs von 14,00 Dollar./tav/he
Quelle: dpa-AFX
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