Marktberichte
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Mit moderaten Verlusten ins Wochenende
10.08.2012 - 18:41 | Quelle: dpa-AFX
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Europas Börsen haben sich am Freitag mit moderaten Verlusten in das Wochenende verabschiedet. Belastet durch unerwartet schwache Außenhandelsdaten aus China wurde damit der jüngste Aufwärtstrend erst einmal beendet. Der EuroStoxx 50 konnte bis Handelsschluss sein Minus verringern und ging schließlich mit einem Abschlag von 0,57 Prozent auf 2.423,22 Punkten aus dem Handel. Wegen der vorhergehenden Rally hat der euopäische Index damit auf Wochensicht aber noch einen klaren Zuwachs in Höhe von 2,13 Prozent eingefahren.
In Paris fiel der CAC 40 am Freitag um 0,61 Prozent auf 3.435,62 Punkte, während der FTSE 100 in London 0,08 Prozent auf 5.847,11 Punkte verlor. Gewinne unter anderem bei Finanzaktien hielten dort die Abschläge in Grenzen. 'Die Daten aus China haben den Anstoß für Gewinnmitnahmen gegeben', sagte Marktstratege Ishaq Siddiqi von ETX Capital in London. Die Schuldenkrise in Europa und die Abkühlung der Weltwirtschaft hatten das Wachstum der chinesischen Exporte stark belastet. Angesichts der schwächeren Konjunktur in China hatte sich auch das Importwachstum verlangsamt.
Innerhalb der europäischen Branchenwertung des Stoxx 600 gehörten die konjunktursensiblen Chemiewerte zu den größten Verlierern. Sie verloren im Schnitt 0,51 Prozent. Am deutlichsten ging es für die Nahrungsmittel-Titel nach unten die im Mittel 0,61 Prozent verloren. Der Transportsektor führte die Liste mit einem durchschnittlichen Aufschlag von einem halben Prozent an.
Mit Nachrichten stand derweil der Pharmakonzern Roche im Stoxx Europe 50 im Fokus. Die Firma erzielte mit ihrem Krebsmittel Avastin bei der Behandlung von Hirntumoren in einer Studie einen Erfolg. Die Titel, die in der Spitze bis auf 174,90 Franken gestiegen waren, gingen am Ende mit einem kleineren Plus von 0,17 Prozent auf 174,40 Franken aus dem Handel.
Zweitbester Wert im EuroStoxx waren indes die Papiere der Societe Generale , die um 1,03 Prozent anzogen. Die französische Großbank trennt sich von ihrer US-Vermögensverwaltungstochter TCW. Neuer Hauptbesitzer wird der Finanzinvestor Carlyle Group .
Papiere der britischen Großbank Barclays führten in London den 'Footsie' mit einem Aufschlag von knapp zweieinhalb Prozent an. Damit wurde am Markt die Nachricht positiv aufgenommen, dass bei dem vom Libor-Skandal erschütterten Geldinstitut ein ehemaliger Notenbanker einen neuen Chef suchen soll. Der neue Verwaltungsratsvorsitzende David Walker soll nun als erstes einen Nachfolger für den zurückgetretenen Robert Diamond verpflichten.
Bankenwerte standen indes auch am Indexende: Standard Chartered gaben um 2,68 Prozent nach, und Royal Bank of Scotland (RBS) verloren 1,42 Prozent. Die Titel der Bank of Ireland sackten in Dublin um über drei Prozent ab. Im ersten Halbjahr litt der operative Gewinn des Finanzinstituts unter sinkenden Margen.
Eine positive Analystenstimme verhalf hingegen den Aktien von TomTom zu einem Kursplus von eineinhalb Prozent auf 3,39 Euro. Damit waren sie der Favorit im Amsterdamer Leitindex AEX . Die Schweizer Großbank UBS hatte die Bewertung der Titel mit 'Neutral' und einem Kursziel von 3,50 Euro wieder aufgenommen. Zuvor hatte das Votum 'Sell' betragen./tav/wiz
Quelle: dpa-AFX
In Paris fiel der CAC 40 am Freitag um 0,61 Prozent auf 3.435,62 Punkte, während der FTSE 100 in London 0,08 Prozent auf 5.847,11 Punkte verlor. Gewinne unter anderem bei Finanzaktien hielten dort die Abschläge in Grenzen. 'Die Daten aus China haben den Anstoß für Gewinnmitnahmen gegeben', sagte Marktstratege Ishaq Siddiqi von ETX Capital in London. Die Schuldenkrise in Europa und die Abkühlung der Weltwirtschaft hatten das Wachstum der chinesischen Exporte stark belastet. Angesichts der schwächeren Konjunktur in China hatte sich auch das Importwachstum verlangsamt.
Mit Nachrichten stand derweil der Pharmakonzern Roche im Stoxx Europe 50 im Fokus. Die Firma erzielte mit ihrem Krebsmittel Avastin bei der Behandlung von Hirntumoren in einer Studie einen Erfolg. Die Titel, die in der Spitze bis auf 174,90 Franken gestiegen waren, gingen am Ende mit einem kleineren Plus von 0,17 Prozent auf 174,40 Franken aus dem Handel.
Zweitbester Wert im EuroStoxx waren indes die Papiere der Societe Generale , die um 1,03 Prozent anzogen. Die französische Großbank trennt sich von ihrer US-Vermögensverwaltungstochter TCW. Neuer Hauptbesitzer wird der Finanzinvestor Carlyle Group .
Bankenwerte standen indes auch am Indexende: Standard Chartered gaben um 2,68 Prozent nach, und Royal Bank of Scotland (RBS) verloren 1,42 Prozent. Die Titel der Bank of Ireland sackten in Dublin um über drei Prozent ab. Im ersten Halbjahr litt der operative Gewinn des Finanzinstituts unter sinkenden Margen.
Eine positive Analystenstimme verhalf hingegen den Aktien von TomTom zu einem Kursplus von eineinhalb Prozent auf 3,39 Euro. Damit waren sie der Favorit im Amsterdamer Leitindex AEX . Die Schweizer Großbank UBS hatte die Bewertung der Titel mit 'Neutral' und einem Kursziel von 3,50 Euro wieder aufgenommen. Zuvor hatte das Votum 'Sell' betragen./tav/wiz
Quelle: dpa-AFX
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