Marktberichte
Aktien Zürich Schluss: Schwächer - US-Zahlen geben keine Impulse
11.07.2012 - 18:34 | Quelle: dpa-AFX
ZÜRICH (dpa-AFX) - Der schweizerische Aktienmarkt hat am Mittwoch in der Verlustzone geschlossen. An einem eher impulsarmen Handelstag vermochte der Leitindex SMI nur kurz um die Mittagszeit ins Plus vorzustossen. Ansonsten bewegte sich das Börsenbarometer mehrheitlich richtungslos im roten Bereich. Obwohl ein paar volkswirtschaftliche Daten auf der Agenda standen, zeigten sich die Investoren unbeeindruckt. So hatten beispielsweise die US-Zahlen zur Handelsbilanz für Mai die Kurse kaum bewegt - auch weil sie den Erwartungen des Marktes entsprochen hatten.
Wenig Hilfe bot zudem der Verlauf der US-Börse, die sich bis Handelsschluss in der Schweiz klar im Minus bewegte. Als relevant wertete der Markt das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed, das aber erst nach europäischem Börsenschluss veröffentlicht wird. Vor allem Informationen hinsichtlich einer weiteren Lockerung der Geldpolitik (QE 3) lagen im Fokus der Anleger.
Der Swiss Market Index (SMI) schloss 0,27 Prozent tiefer auf dem Stand von 6.174,75 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) sank derweil um 0,42 Prozent auf 910,26 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,31 Prozent auf 5.726,35 Zähler.
Zu den größten Verlierern gehörten die Papiere des Computerzubehörherstellers Logitech mit Abschlägen von 4,8 Prozent. Nachdem die Titel am Vortag deutlich an Boden gutgemacht hatten, würden sie heute von den geplanten Indexanpassungen der SIX Swiss Exchange im Rahmen der ordentlichen Überprüfung belastet, hieß es im Handel. So werden die Papiere von Logitech und Nobel Biocare (-0,5 Prozent), die aktuell eine SLI-Gewichtung von lediglich 0,5 Prozent bzw. 0,3 Prozent aufweisen, per 24. September durch Sulzer (-1,3 Prozent) und SPS (+0,1 Prozent) ersetzt.
Die Luxusgüter-Vertreter Richemont (-3,4 Prozent) und Swatch (-1,8 Prozent) überzeugten ebenfalls wenig. Sie hatten am Vortag noch zu den Gewinnern gezählt. Aber auch andere Zykliker verzeichneten Kurseinbussen: Sika verloren 1,6 Prozent, Schindler 0,9 Prozent und Kühne+Nagel 0,8 Prozent. Für den Logistikkonzern hatte Berenberg das Kursziel auf 123 Franken von bisher 138 Franken gesenkt. Die 'Buy'-Einstufung hatten die Analysten indes bestätigt.
Bei den beiden Chemie-Papieren Clariant (+1,3 Prozent) und Syngenta (-1,1 Prozent) zeichne sich eine Umschichtung der Anleger ab, nachdem die Einstufung für die Syngenta-Titel am Monatsanfang von UBS auf 'Sell' und von Jefferies auf 'Hold' heruntergenommen wworden waren, hieß es im Handel.
UBS verloren 0,3 Prozent. Französische Justizbehörden hatten am Dienstagnachmittag Büros der UBS in Bordeaux durchsucht. Die Hausdurchsuchungen standen im Zusammenhang mit einer Untersuchung gegen die UBS wegen Verdacht auf Geldwäscherei und Steuerbetrug der Pariser Behörden. Für Julius Bär (-0,5 Prozent) senkten die Analysten von Citigroup und Helvea das Kursziel. Uneinheitlich notierten die Versicherer Bâloise (-0,5 Prozent), Swiss Re (-0,6 Prozent), Swiss Life (+0,1 Prozent) und Zurich (+0,1 Prozent)./mf/AWP/he
Quelle: dpa-AFX
Wenig Hilfe bot zudem der Verlauf der US-Börse, die sich bis Handelsschluss in der Schweiz klar im Minus bewegte. Als relevant wertete der Markt das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed, das aber erst nach europäischem Börsenschluss veröffentlicht wird. Vor allem Informationen hinsichtlich einer weiteren Lockerung der Geldpolitik (QE 3) lagen im Fokus der Anleger.
Zu den größten Verlierern gehörten die Papiere des Computerzubehörherstellers Logitech mit Abschlägen von 4,8 Prozent. Nachdem die Titel am Vortag deutlich an Boden gutgemacht hatten, würden sie heute von den geplanten Indexanpassungen der SIX Swiss Exchange im Rahmen der ordentlichen Überprüfung belastet, hieß es im Handel. So werden die Papiere von Logitech und Nobel Biocare (-0,5 Prozent), die aktuell eine SLI-Gewichtung von lediglich 0,5 Prozent bzw. 0,3 Prozent aufweisen, per 24. September durch Sulzer (-1,3 Prozent) und SPS (+0,1 Prozent) ersetzt.
Die Luxusgüter-Vertreter Richemont (-3,4 Prozent) und Swatch (-1,8 Prozent) überzeugten ebenfalls wenig. Sie hatten am Vortag noch zu den Gewinnern gezählt. Aber auch andere Zykliker verzeichneten Kurseinbussen: Sika verloren 1,6 Prozent, Schindler 0,9 Prozent und Kühne+Nagel 0,8 Prozent. Für den Logistikkonzern hatte Berenberg das Kursziel auf 123 Franken von bisher 138 Franken gesenkt. Die 'Buy'-Einstufung hatten die Analysten indes bestätigt.
UBS verloren 0,3 Prozent. Französische Justizbehörden hatten am Dienstagnachmittag Büros der UBS in Bordeaux durchsucht. Die Hausdurchsuchungen standen im Zusammenhang mit einer Untersuchung gegen die UBS wegen Verdacht auf Geldwäscherei und Steuerbetrug der Pariser Behörden. Für Julius Bär (-0,5 Prozent) senkten die Analysten von Citigroup und Helvea das Kursziel. Uneinheitlich notierten die Versicherer Bâloise (-0,5 Prozent), Swiss Re (-0,6 Prozent), Swiss Life (+0,1 Prozent) und Zurich (+0,1 Prozent)./mf/AWP/he
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