Marktberichte
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Gewinne - Verkürzter Handel vor dem Feiertag
03.07.2012 - 19:48 | Quelle: dpa-AFX
NEW YORK (dpa-AFX) - Mit dem Rückenwind positiver heimischer Wirtschaftsdaten und der Hoffnung auf geldpolitische Impulse der Notenbanken haben die US-Börsen den verkürzten Handel am Dienstag mit Kursgewinnen beendet. Vor dem Feiertag 'Independence Day' am Mittwoch ertönten die Schlussglocken bereits drei Stunden früher als üblich. Der Leitindex Dow Jones Industrial ging 0,56 Prozent höher bei 12.943,82 Punkten und damit auf dem höchsten Stand seit fast zwei Monaten über die Ziellinie. Der breiter gefasste S&P 500-Index rückte um 0,62 Prozent auf 1.374,02 Punkte vor. Auch an der Nasdaq ging es freundlich zu: Der Composite Index gewann 0,84 Prozent auf 2.976,08 Punkte, und der Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,79 Prozent auf 2.645,84 Punkte zu.
Positives gab es von Seiten der US-Industrie zu vermelden, die im Mai deutlich mehr Aufträge an Land gezogen hatte als erwartet. Nach den Angaben des Handelsministeriums war das Auftragsvolumen im Monatsvergleich um 0,7 Prozent gestiegen, während Volkswirte nur mit einem mageren Plus von 0,1 Prozent gerechnet hatten. Zudem wurde die freundliche Stimmung am Markt mit der Hoffnung auf weitere Schritte der globalen Notenbanken begründet. In Europa hatte es zuvor schon die Börsen gestützt, dass sich am Markt die Hoffnung auf eine geldpolitische Lockerung der Europäischen Zentralbank verfestigt. Eine erstmalige Senkung der Leitzinsen der EZB unter die Marke von einem Prozent wird am Donnerstag für immer wahrscheinlicher gehalten.
ALCOA PROFITIERT VON METALLPREISEN
Wie in Europa waren von den jüngst wieder angestiegenen Rohstoff- und Metallpreisen abhängige Werte auch in New York gefragt. Aktien des Aluminium-Konzerns Alcoa gehörten vor diesem Hintergrund mit einem Aufschlag von 3,13 Prozent auf 8,90 US-Dollar zur Spitze im Dow Jones. Übertroffen wurden sie lediglich noch von den am Vortag noch sehr schwachen Caterpillar-Aktien , die sich um 3,32 Prozent auf 86,46 Dollar verteuerten.
Auch die Papiere von Boeing zeigten sich mit einem Anstieg um 1,49 Prozent sehr freundlich. Der Flugzeugbauer will sich von der Offensive seines Konkurrenten Airbus mit einem Werk in den USA nicht verunsichern lassen. Zudem rechnet er in den kommenden zwei Jahrzehnten mit einer weiter wachsenden Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen. In den Jahren 2012 bis 2031 dürften rund 34.000 neue Maschinen an die Kunden ausgeliefert werden, teilte Boeing wenige Tage vor Beginn der Luftfahrtmesse in Farnborough mit.
GM UND FORD NACH ABSATZZAHLEN IM AUFWIND
Aktien von Microsoft lagen nach der Ankündigung massiver Abschreibungen zwar lange Zeit im Minus, konnten sich letztendlich mit einem Gewinn von 0,65 Prozent aber ins Mittelfeld des Dow Jones vorarbeiten. Der Software-Konzern schreibt 6,2 Milliarden Dollar auf den Firmenwert seiner Online-Service-Sparte ab. Hintergrund dafür ist der Zukauf einer Online-Werbefirma vor fünf Jahren, der sich im Nachhinein als teurer Fehlgriff herausgestellt hat.
Außerhalb des wichtigsten Kursbarometers zogen die Aktien der großen Autohersteller nach der Vorlage von Absatzzahlen kräftig an. General Motors schnellten um 5,62 Prozent hoch und Ford gewannen 2,24 Prozent. Im Juni hatten beide Hersteller deutliche Zuwächse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzeilt. Bei GM waren die Verkäufe um 16 Prozent und bei Ford um 7 Prozent hoch gesprungen./tih/he
Quelle: dpa-AFX
Positives gab es von Seiten der US-Industrie zu vermelden, die im Mai deutlich mehr Aufträge an Land gezogen hatte als erwartet. Nach den Angaben des Handelsministeriums war das Auftragsvolumen im Monatsvergleich um 0,7 Prozent gestiegen, während Volkswirte nur mit einem mageren Plus von 0,1 Prozent gerechnet hatten. Zudem wurde die freundliche Stimmung am Markt mit der Hoffnung auf weitere Schritte der globalen Notenbanken begründet. In Europa hatte es zuvor schon die Börsen gestützt, dass sich am Markt die Hoffnung auf eine geldpolitische Lockerung der Europäischen Zentralbank verfestigt. Eine erstmalige Senkung der Leitzinsen der EZB unter die Marke von einem Prozent wird am Donnerstag für immer wahrscheinlicher gehalten.
Wie in Europa waren von den jüngst wieder angestiegenen Rohstoff- und Metallpreisen abhängige Werte auch in New York gefragt. Aktien des Aluminium-Konzerns Alcoa gehörten vor diesem Hintergrund mit einem Aufschlag von 3,13 Prozent auf 8,90 US-Dollar zur Spitze im Dow Jones. Übertroffen wurden sie lediglich noch von den am Vortag noch sehr schwachen Caterpillar-Aktien , die sich um 3,32 Prozent auf 86,46 Dollar verteuerten.
Auch die Papiere von Boeing zeigten sich mit einem Anstieg um 1,49 Prozent sehr freundlich. Der Flugzeugbauer will sich von der Offensive seines Konkurrenten Airbus mit einem Werk in den USA nicht verunsichern lassen. Zudem rechnet er in den kommenden zwei Jahrzehnten mit einer weiter wachsenden Nachfrage nach Verkehrsflugzeugen. In den Jahren 2012 bis 2031 dürften rund 34.000 neue Maschinen an die Kunden ausgeliefert werden, teilte Boeing wenige Tage vor Beginn der Luftfahrtmesse in Farnborough mit.
Aktien von Microsoft lagen nach der Ankündigung massiver Abschreibungen zwar lange Zeit im Minus, konnten sich letztendlich mit einem Gewinn von 0,65 Prozent aber ins Mittelfeld des Dow Jones vorarbeiten. Der Software-Konzern schreibt 6,2 Milliarden Dollar auf den Firmenwert seiner Online-Service-Sparte ab. Hintergrund dafür ist der Zukauf einer Online-Werbefirma vor fünf Jahren, der sich im Nachhinein als teurer Fehlgriff herausgestellt hat.
Außerhalb des wichtigsten Kursbarometers zogen die Aktien der großen Autohersteller nach der Vorlage von Absatzzahlen kräftig an. General Motors schnellten um 5,62 Prozent hoch und Ford gewannen 2,24 Prozent. Im Juni hatten beide Hersteller deutliche Zuwächse im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erzeilt. Bei GM waren die Verkäufe um 16 Prozent und bei Ford um 7 Prozent hoch gesprungen./tih/he
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