Marktberichte
WDH: Burger King schleicht sich zurück an die Börse
20.06.2012 - 15:47 | Quelle: dpa-AFX
NEW YORK (dpa-AFX) - Whopper-Freunde können sich ab sofort einen Anteil an ihrem liebsten Buletten-Brater sichern: Burger King ist nach fast zweijähriger Abstinenz zurück an der Börse. Von diesem Mittwoch an wird die Aktie wieder an der New Yorker Nasdaq gehandelt. Das Börsenkürzel des McDonald's-Erzrivalen lautet 'BKW' für Burger King Worldwide.
Burger King war erst im Oktober 2010 für 4 Milliarden Dollar vom Finanzinvestor 3G Capital geschluckt und anschließend von der Börse genommen worden. Die Rückkehr auf den freien Kapitalmarkt passiert auf Umwegen: Burger King ist mit der in London börsennotierten Investmentfirma Justice zusammengegangen. Anschließend ist das Duo an den Börsenplatz New York gewechselt.
Auf diesem ungewöhnlichen Wege haben sich alle Beteiligten den teuren und langwierigen Prozess eines klassischen Börsengangs gespart - und möglicherweise auch Enttäuschungen wie beim sozialen Netzwerk Facebook , dessen Aktie abgestürzt war und zuletzt immer noch 16 Prozent unter dem Ausgabekurs notierte.
Für den bisher alleinigen Burger-King-Eigentümer 3G Capital dürfte sich das Geschäft gerechnet haben: Der Finanzinvestor bleibt mit 71 Prozent weiterhin Hauptaktionär und kassiert zudem 1,4 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) für die restlichen Anteile. Diese 29 Prozent liegen nun vorerst bei den Justice-Aktionären. Zu den Gründern der britischen Investmentfirma zählt unter anderem Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen./das/DP/jha
Quelle: dpa-AFX
Burger King war erst im Oktober 2010 für 4 Milliarden Dollar vom Finanzinvestor 3G Capital geschluckt und anschließend von der Börse genommen worden. Die Rückkehr auf den freien Kapitalmarkt passiert auf Umwegen: Burger King ist mit der in London börsennotierten Investmentfirma Justice zusammengegangen. Anschließend ist das Duo an den Börsenplatz New York gewechselt.
Für den bisher alleinigen Burger-King-Eigentümer 3G Capital dürfte sich das Geschäft gerechnet haben: Der Finanzinvestor bleibt mit 71 Prozent weiterhin Hauptaktionär und kassiert zudem 1,4 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) für die restlichen Anteile. Diese 29 Prozent liegen nun vorerst bei den Justice-Aktionären. Zu den Gründern der britischen Investmentfirma zählt unter anderem Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen./das/DP/jha
Quelle: dpa-AFX
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