Tagesüberblick
LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte
31.05.2012 - 18:15 | Quelle: Dow Jones Newswire Web
===
===
===
+++++ MÄRKTE AKTUELL (18.10 Uhr) +++++
===
INDEX Stand +-%
Nasdaq-Future 2.515,00 -0,62%
S&P-500-Future 1.304,50 -0,31%
Euro-Stoxx-50 2.114,53 -0,08%
Stoxx-50 2.252,75 -0,22%
DAX 6.264,38 -0,26%
FTSE 5.306,95 +0,18%
CAC 3.017,01 +0,05%
DJIA 12.383,00 -0,30%
S&P-500 1.305,96 -0,56%
Nasdaq-Comp. 2.815,20 -0,78%
Nasdaq-100 2.519,52 -0,70%
Nikkei-225 8.542,73 -1,05%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 145,99 +52
===
+++++ FINANZMARKT USA +++++
An Wall Street zeichnet sich der größte Monatsverlust des laufenden Jahres ab. Nach mäßigen bis schwachen Daten vom US-Arbeitsmarkt zeigen sich die Aktienkurse quer durch fast alle Branchen mit moderaten Abschlägen. Von der europäischen Schuldenkrise kommen zwar keine unmittelbar neuen Hiobsbotschaften, Händler können jedoch mit Blick gen Europa auch nichts finden, was die Kurse stützt. Die Sorgen um das Bankensystem in Spanien bleiben bestehen und auch der Wahlausgang in Griechenland ist weiter ungewiss. In den Umfragen liegen die linksradikale Syriza und die den Sparkurs unterstützende Nea Dimokratia abwechselnd vorne.
+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++
Auch am Donnerstag sind die Börsen nicht zur Ruhe gekommen. Eine ganze Reihe schwacher Konjunkturdaten aus den USA verhinderte eine Erholung der angeschlagenen Märkte. Als belastend erwies sich vor allem die Veröffentlichung des Chicago-Einkaufsmanagerindex. Dieser blieb mit 52,7 Punkten im Mai deutlich unter den Erwartungen von 56. Auch die Subkomponenten fielen schwach aus. Zuvor hatte bereits der ADP-Arbeitsmarktbericht enttäuscht - kein gutes Omen für den offiziellen Arbeitsmarktbericht, der neben dem ISM-Index am Freitag zur Veröffentlichung ansteht. Derweil bleibt die Schuldenkrise in der Eurozone das Hauptthema an den Finanzmärkten, auch wenn hier es am Berichtstag keine neuen Entwicklungen zu vermelden gab.
+++++ DEVISEN +++++
===
DEVISEN zuletzt '+/- % Do, 8.00 Uhr Mi, 17.44 Uhr
EUR/USD 1,2360 -0,26% 1,2393 1,2407
EUR/JPY 96,8222 -0,85% 97,6568 97,9551
EUR/CHF 1,2009 -0,01% 1,2011 1,2011
USD/JPY 78,3190 -0,60% 78,7950 78,9585
GBP/USD 1,5409 -0,45% 1,5478 1,5529
===
+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++
Sorgen um die Stabilität des spanischen Bankensektors und damit der gesamten Eurozone drückten auf die Aktienkurse. Die Suche der Investoren nach sicheren Anlagehäfen stützte unterdessen den japanischen Yen, der mittlerweile so teuer ist wie seit drei Monaten nicht mehr. Auch die japanischen Staatsanleihen profitierten, die Rendite der zehnjährigen Papiere lag mit 0,81 Prozent auf dem tiefsten Stand seit 2003. Daneben herrschte weiter Enttäuschung über das Ausbleiben eines umfassenden Stimulus-Pakets Chinas zur Ankurbelung der heimischen Konjunktur, über das zuletzt spekuliert wurde. Unter starkem Abgabedruck standen insbesondere die Aktien von auf den europäischen und den chinesischen Markt ausgerichteten Exportunternehmen. In Tokio verloren Ricoh 4,2 Prozent und Honda Motor 2,4 Prozent, während Komatsu 2,6 einbüßten.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR
Exportversicherer Euler Hermes schränkt Spanien-Geschäft kaum ein
Der Kreditversicherer Euler Hermes hält an Exportversicherungen für Spanien fest. Seit Anfang des Jahres habe sich das Spanien-Geschäft nicht wesentlich verringert, sagte eine Sprecherin der Allianz-Tochter zu Dow Jones Newswires.
Ackermann spaltet ein letztes Mal - Standing Ovations und Buh-Rufe
Die Augen von Josef Ackermann haben verdächtig geglänzt, als er ein letztes Mal das Wort an die Aktionäre der Deutschen Bank richtete. Worte wie Pflicht, Dienen und Wehmut kamen darin vor. Ein letztes Mal warf er seine Netze aus und fing mit seinem Charme immer noch viele der Aktionäre ein. Nach seiner Rede applaudierten die vorderen Reihen stehend. Es waren so viele Aktionäre gekommen wie noch nie - die Festhallle der Frankfurter Messe war mit 7.000 Aktionären prall gefüllt.
Ackermann: 'Keine Lust' auf Gespräche über Corporate Governance
Den gescheiterten Wechsel des Deutsche-Bank-Vorstandschefs Josef Ackermann in den Aufsichtsrat hat der Schweizer mit ihm lästigen Gesprächen mit Investoren über sein Rollenverständnis begründet.
Dt-Bank-Chef Jain lernt deutsch - Börsig: Sprache aber schwierig
Der neue indischstämmige Co-Vorstandschef der Deutschen Bank, Anshu Jain, lernt deutsch. Das verriet Clemens Börsig auf seiner letzten Hauptversammlung in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrats und lüftete damit ein gut gehütetes Geheimnis der Bank. Bislang war keine offizielle Stellungnahme zu dieser Frage zu bekommen. Und auch Jain war bislang der Frage ausgewichen.
Dt Börse kooperiert bei Angebot für außerbörsliche Zinsswaps
Um neue Angebote für außerbörsliche Zinsswaps zu ermöglichen, kooperiert die Deutsche Börse mit einer ganzen Reihe von Großbanken. Die Eurex Clearing AG, eine Tochter des DAX-Konzerns, will dazu Verträge mit Barclays, BNP Paribas, Citigroup, Credit Suisse, Deutsche Bank, J.P. Morgan und Morgan Stanley abschließen. Das neue Clearing-Angebot trägt den Namen EurexOTC Clear, teilte die Börse mit.
S&P erhöht Ausblick von Merck KGaA auf "positiv"
Standard & Poor's (S&P) hat den Ausblick für den Pharmakonzern Merck KGaA auf "positiv" von "stabil" angehoben. Gleichzeitig bestätigte die Ratingagentur die langfristige Bonitätsbewertung des Darmstädter DAX-Unternehmens mit "BBB+".
VW bedauert Verzögerung bei Garantieerweiterung in China
Volkswagen bedauert den zeitlichen Verzug, der sich nach technischen Problemen mit bestimmten Getrieben in China bis zur Ausweitung der Garantie ergeben hat. Von der Identifikation der Schwierigkeiten bis zur Entscheidung, die Garantie für den chinesischen Markt auf 10 Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer zu erweitern, seien leider zwei Monate vergangen, sagte ein Sprecher.
China sieht in US-Strafzöllen Eigentor für Amerikaner
Nach Ansicht der Chinesischen Handelskammer haben die USA mit den Strafzöllen auf Windkrafttürme chinesischer Herkunft ein Eigentor geschossen. Die Maßnahme werde einen "negativen Effekt" auf die Windkraftbranche in den USA haben, hieß es in einem von der Chinesischen Handelskammer für Import und Export herausgegebenen Kommentar. Es sei der Versuch zu verschleiern, dass US-Hersteller von Windtürmen nicht profitabel sind.
Jaguar stellt Brasilien-Pläne auf den Prüfstand
Mit Jaguar stellt nach BMW ein weiterer Autobauer seine Brasilien-Pläne auf den Prüfstand. "Es gibt momentan keine Klarheit über die Politik in Brasilien", sagte Ralf Speth, Chef der britischen Tata-Tochter, in einem Interview.
Nike will Marken Umbro und Cole Haan verkaufen
Der US-Sportartikelhersteller Nike mistet sein Markenportfolio aus. Der Konzern will sich von den Marken Cole Haan und Umbro trennen, wie das Unternehmen aus Beaverton im US-Bundesstaat Oregon mitteilte. Der adidas-Konkurrent will sich stattdessen mehr auf die Marken Nike, Jordan, Converse und Hurley konzentrieren.
===
===
DJG/ros
===
(END) Dow Jones Newswires
May 31, 2012 12:15 ET (16:15 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.
===
===
+++++ MÄRKTE AKTUELL (18.10 Uhr) +++++
===
INDEX Stand +-%
Nasdaq-Future 2.515,00 -0,62%
S&P-500-Future 1.304,50 -0,31%
Euro-Stoxx-50 2.114,53 -0,08%
Stoxx-50 2.252,75 -0,22%
DAX 6.264,38 -0,26%
FTSE 5.306,95 +0,18%
CAC 3.017,01 +0,05%
DJIA 12.383,00 -0,30%
S&P-500 1.305,96 -0,56%
Nasdaq-Comp. 2.815,20 -0,78%
Nasdaq-100 2.519,52 -0,70%
Nikkei-225 8.542,73 -1,05%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 145,99 +52
===
+++++ FINANZMARKT USA +++++
An Wall Street zeichnet sich der größte Monatsverlust des laufenden Jahres ab. Nach mäßigen bis schwachen Daten vom US-Arbeitsmarkt zeigen sich die Aktienkurse quer durch fast alle Branchen mit moderaten Abschlägen. Von der europäischen Schuldenkrise kommen zwar keine unmittelbar neuen Hiobsbotschaften, Händler können jedoch mit Blick gen Europa auch nichts finden, was die Kurse stützt. Die Sorgen um das Bankensystem in Spanien bleiben bestehen und auch der Wahlausgang in Griechenland ist weiter ungewiss. In den Umfragen liegen die linksradikale Syriza und die den Sparkurs unterstützende Nea Dimokratia abwechselnd vorne.
+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++
+++++ DEVISEN +++++
===
DEVISEN zuletzt '+/- % Do, 8.00 Uhr Mi, 17.44 Uhr
EUR/USD 1,2360 -0,26% 1,2393 1,2407
EUR/JPY 96,8222 -0,85% 97,6568 97,9551
EUR/CHF 1,2009 -0,01% 1,2011 1,2011
USD/JPY 78,3190 -0,60% 78,7950 78,9585
GBP/USD 1,5409 -0,45% 1,5478 1,5529
===
+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++
Sorgen um die Stabilität des spanischen Bankensektors und damit der gesamten Eurozone drückten auf die Aktienkurse. Die Suche der Investoren nach sicheren Anlagehäfen stützte unterdessen den japanischen Yen, der mittlerweile so teuer ist wie seit drei Monaten nicht mehr. Auch die japanischen Staatsanleihen profitierten, die Rendite der zehnjährigen Papiere lag mit 0,81 Prozent auf dem tiefsten Stand seit 2003. Daneben herrschte weiter Enttäuschung über das Ausbleiben eines umfassenden Stimulus-Pakets Chinas zur Ankurbelung der heimischen Konjunktur, über das zuletzt spekuliert wurde. Unter starkem Abgabedruck standen insbesondere die Aktien von auf den europäischen und den chinesischen Markt ausgerichteten Exportunternehmen. In Tokio verloren Ricoh 4,2 Prozent und Honda Motor 2,4 Prozent, während Komatsu 2,6 einbüßten.
+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR
Exportversicherer Euler Hermes schränkt Spanien-Geschäft kaum ein
Der Kreditversicherer Euler Hermes hält an Exportversicherungen für Spanien fest. Seit Anfang des Jahres habe sich das Spanien-Geschäft nicht wesentlich verringert, sagte eine Sprecherin der Allianz-Tochter zu Dow Jones Newswires.
Ackermann spaltet ein letztes Mal - Standing Ovations und Buh-Rufe
Die Augen von Josef Ackermann haben verdächtig geglänzt, als er ein letztes Mal das Wort an die Aktionäre der Deutschen Bank richtete. Worte wie Pflicht, Dienen und Wehmut kamen darin vor. Ein letztes Mal warf er seine Netze aus und fing mit seinem Charme immer noch viele der Aktionäre ein. Nach seiner Rede applaudierten die vorderen Reihen stehend. Es waren so viele Aktionäre gekommen wie noch nie - die Festhallle der Frankfurter Messe war mit 7.000 Aktionären prall gefüllt.
Ackermann: 'Keine Lust' auf Gespräche über Corporate Governance
Den gescheiterten Wechsel des Deutsche-Bank-Vorstandschefs Josef Ackermann in den Aufsichtsrat hat der Schweizer mit ihm lästigen Gesprächen mit Investoren über sein Rollenverständnis begründet.
Dt-Bank-Chef Jain lernt deutsch - Börsig: Sprache aber schwierig
Der neue indischstämmige Co-Vorstandschef der Deutschen Bank, Anshu Jain, lernt deutsch. Das verriet Clemens Börsig auf seiner letzten Hauptversammlung in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrats und lüftete damit ein gut gehütetes Geheimnis der Bank. Bislang war keine offizielle Stellungnahme zu dieser Frage zu bekommen. Und auch Jain war bislang der Frage ausgewichen.
Dt Börse kooperiert bei Angebot für außerbörsliche Zinsswaps
Um neue Angebote für außerbörsliche Zinsswaps zu ermöglichen, kooperiert die Deutsche Börse mit einer ganzen Reihe von Großbanken. Die Eurex Clearing AG, eine Tochter des DAX-Konzerns, will dazu Verträge mit Barclays, BNP Paribas, Citigroup, Credit Suisse, Deutsche Bank, J.P. Morgan und Morgan Stanley abschließen. Das neue Clearing-Angebot trägt den Namen EurexOTC Clear, teilte die Börse mit.
S&P erhöht Ausblick von Merck KGaA auf "positiv"
Standard & Poor's (S&P) hat den Ausblick für den Pharmakonzern Merck KGaA auf "positiv" von "stabil" angehoben. Gleichzeitig bestätigte die Ratingagentur die langfristige Bonitätsbewertung des Darmstädter DAX-Unternehmens mit "BBB+".
VW bedauert Verzögerung bei Garantieerweiterung in China
Volkswagen bedauert den zeitlichen Verzug, der sich nach technischen Problemen mit bestimmten Getrieben in China bis zur Ausweitung der Garantie ergeben hat. Von der Identifikation der Schwierigkeiten bis zur Entscheidung, die Garantie für den chinesischen Markt auf 10 Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer zu erweitern, seien leider zwei Monate vergangen, sagte ein Sprecher.
China sieht in US-Strafzöllen Eigentor für Amerikaner
Nach Ansicht der Chinesischen Handelskammer haben die USA mit den Strafzöllen auf Windkrafttürme chinesischer Herkunft ein Eigentor geschossen. Die Maßnahme werde einen "negativen Effekt" auf die Windkraftbranche in den USA haben, hieß es in einem von der Chinesischen Handelskammer für Import und Export herausgegebenen Kommentar. Es sei der Versuch zu verschleiern, dass US-Hersteller von Windtürmen nicht profitabel sind.
Jaguar stellt Brasilien-Pläne auf den Prüfstand
Mit Jaguar stellt nach BMW ein weiterer Autobauer seine Brasilien-Pläne auf den Prüfstand. "Es gibt momentan keine Klarheit über die Politik in Brasilien", sagte Ralf Speth, Chef der britischen Tata-Tochter, in einem Interview.
Nike will Marken Umbro und Cole Haan verkaufen
Der US-Sportartikelhersteller Nike mistet sein Markenportfolio aus. Der Konzern will sich von den Marken Cole Haan und Umbro trennen, wie das Unternehmen aus Beaverton im US-Bundesstaat Oregon mitteilte. Der adidas-Konkurrent will sich stattdessen mehr auf die Marken Nike, Jordan, Converse und Hurley konzentrieren.
===
===
DJG/ros
===
(END) Dow Jones Newswires
May 31, 2012 12:15 ET (16:15 GMT)
Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.






