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Minister Rösler befürchtet Wirtschaftsabkühlung - Focus
12.08.2012 - 11:42 | Quelle: Dow Jones Newswire Web
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sieht eine Abschwächung der Konjunktur in Deutschland voraus. Der Minister sagte in einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins Focus: "Die Frühindikatoren zeigen, dass die deutsche Wirtschaft aktuell vorsichtig agiert. Sie bleibt robust, aber es wird eine Konjunkturabkühlung geben." Rösler forderte deshalb von Wirtschaft und Politik, die deutsche Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken und den Sozialstaat nicht weiter auszubauen.
Der Minister fügte hinzu, dass Griechenland kein Interesse an Reformen zur Bewältigung der Euro-Krise habe. "Ich bin ernüchtert", sagte Rösler. "Gemeinsam mit der deutschen Wirtschaft habe ich der griechischen Regierung damals vielfältige Unterstützung angeboten. Kaum eines unserer Angebote hat die griechische Seite genutzt." Auf die Frage, ob der Marshall-Plan für Griechenland abgeblasen sei, antwortete Rösler: "Die Zusagen aus Athen sind weitgehend folgenlos geblieben. Die Zulassungsverfahren bei erneuerbaren Energien sollten zum Beispiel vereinfacht werden. Nichts ist passiert." Deutsche Photovoltaik-Hersteller, die in Griechenland investieren wollten, müssten noch immer bei unzähligen Stellen, die zudem noch unabgestimmt handeln, Anträge stellen.
DJG/mif
END) Dow Jones Newswires
August 12, 2012 05:42 ET (09:42 GMT)
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Der Minister fügte hinzu, dass Griechenland kein Interesse an Reformen zur Bewältigung der Euro-Krise habe. "Ich bin ernüchtert", sagte Rösler. "Gemeinsam mit der deutschen Wirtschaft habe ich der griechischen Regierung damals vielfältige Unterstützung angeboten. Kaum eines unserer Angebote hat die griechische Seite genutzt." Auf die Frage, ob der Marshall-Plan für Griechenland abgeblasen sei, antwortete Rösler: "Die Zusagen aus Athen sind weitgehend folgenlos geblieben. Die Zulassungsverfahren bei erneuerbaren Energien sollten zum Beispiel vereinfacht werden. Nichts ist passiert." Deutsche Photovoltaik-Hersteller, die in Griechenland investieren wollten, müssten noch immer bei unzähligen Stellen, die zudem noch unabgestimmt handeln, Anträge stellen.
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