Marktberichte
Aktien Osteuropa Schluss: Uneinheitlich - Budapest entzieht sich Negativtrend
20.07.2012 - 18:55 | Quelle: dpa-AFX
BUDAPEST/MOSKAU/PRAG/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die spanische Anleihenkrise hat am Freitag auch die meisten osteuropäischen Börsen erschüttert. Im Einklang mit den Hauptbörsen in Westeuropa gaben auch die Indizes in Tschechien, Polen und Russland nach. Einzig die Börse in Ungarn entzog sich dem Sog und schloss moderat im Plus.
In Prag rutschte der Leitindex PX um 1,30 Prozent auf 898,0 Punkte ab. Börsianer verwiesen auf die Anleihenkrise in Spanien, wo die Renditen bei den zehnjährigen Titeln erstmals wieder die kritische Marke von sieben Prozent übersprungen hatten. Außerdem sei nach den jüngsten Kursgewinnen zum Wochenschluss eine klare Gegenbewegung zu sehen gewesen.
Verkaufsdruck setzte europaweit in der Finanzbranche ein, und die Branchenvertreter in Prag schlossen sich dieser Tendenz etwas gebremst an. Die Titel der Erste Group gingen um 1,08 Prozent auf 383,80 Kronen zurück, und Komercni Banka verbuchten einen Abschlag um 1,38 Prozent auf 3.510,0 Kronen.
Titel der Vienna Insurance Group stemmten sich hingegen gegen den negativen Trend und mit Plus 1,26 Prozent auf 801,0 Kronen. Die VIG sieht weiterhin gute Wachstumschancen in Mittel- und Osteuropa und will in der Region auch durch Zukäufe expandieren. In einigen Ländern werde das Institut in diesem Jahr zweistellig wachsen, sagte VIG-Chef Peter Hagen der österreichischen Nachrichtenagentur APA.
Im Energiebereich verloren CEZ ,94 Prozent auf 706,00 Kronen. Massive Kursverluste gab es bei NWR, die um 5,17 Prozent auf 96,54 Kronen einknickten. KITD rasselten um 7,18 Prozent in die Tiefe auf 74,49 Kronen.
Auch die Warschauer Börse beendete den letzten Handelstag der Woche mit Abschlägen. Der Leitindex Wig-20 gab um 1,20 Prozent auf 2.172,56 Punkte nach. Der breiter gefasste Wig-Index sackte um 0,98 Prozent auf 40.148,15 Zähler ab.
Im Bankensektor verloren die Titel von Branchenprimus um PKO 3,05 Prozent an Wert, bei Börsenschluss standen hier noch 31,80 Zloty zu Buche. Bank Handlowy verbilligten sich um 1,73 Prozent auf 79,60 Zloty und Bank Pekao verbuchten einen Kursrückgang von 1,26 Prozent auf 141,20 Zloty. Im Energiebereich zeigten sich PKN Orlen schwach: Die Aktie sackte um 2,05 Prozent auf 36,83 Zloty ab.
In Moskau verlor der RTS-Interfax-Index 1,59 Prozent auf 1.391,55 Punkte./ste/APA/tav/stw
Quelle: dpa-AFX
In Prag rutschte der Leitindex PX um 1,30 Prozent auf 898,0 Punkte ab. Börsianer verwiesen auf die Anleihenkrise in Spanien, wo die Renditen bei den zehnjährigen Titeln erstmals wieder die kritische Marke von sieben Prozent übersprungen hatten. Außerdem sei nach den jüngsten Kursgewinnen zum Wochenschluss eine klare Gegenbewegung zu sehen gewesen.
Titel der Vienna Insurance Group stemmten sich hingegen gegen den negativen Trend und mit Plus 1,26 Prozent auf 801,0 Kronen. Die VIG sieht weiterhin gute Wachstumschancen in Mittel- und Osteuropa und will in der Region auch durch Zukäufe expandieren. In einigen Ländern werde das Institut in diesem Jahr zweistellig wachsen, sagte VIG-Chef Peter Hagen der österreichischen Nachrichtenagentur APA.
Im Energiebereich verloren CEZ ,94 Prozent auf 706,00 Kronen. Massive Kursverluste gab es bei NWR, die um 5,17 Prozent auf 96,54 Kronen einknickten. KITD rasselten um 7,18 Prozent in die Tiefe auf 74,49 Kronen.
Im Bankensektor verloren die Titel von Branchenprimus um PKO 3,05 Prozent an Wert, bei Börsenschluss standen hier noch 31,80 Zloty zu Buche. Bank Handlowy verbilligten sich um 1,73 Prozent auf 79,60 Zloty und Bank Pekao verbuchten einen Kursrückgang von 1,26 Prozent auf 141,20 Zloty. Im Energiebereich zeigten sich PKN Orlen schwach: Die Aktie sackte um 2,05 Prozent auf 36,83 Zloty ab.
In Moskau verlor der RTS-Interfax-Index 1,59 Prozent auf 1.391,55 Punkte./ste/APA/tav/stw
Quelle: dpa-AFX






