Konjunkturprogramme und billiges Geld haben Japans Wirtschaft im ersten Quartal stark wachsen lassen. Wird sich die Erholung der japanischen Wirtschaft fortsetzen?
Die nächste 100 Prozent-Chance - Adidas siegt über Puma!
03.09.2012 - 09:00 | Quelle: Investmentecke
Am Ende war es eine klare Sache. Der Sieg der favorisierten Spanier gegen Italien im Finale der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine ging völlig in Ordnung. Doch auch einige Deutsche konnten sich an diesem Tag freuen. Denn mit Spanien gewann wieder einmal eine von Adidas ausgerüstete Mannschaft den Titel. Und auch die Italiener wurden von einem Unternehmen aus Herzogenaurach ausgestattet. Doch Puma blieb am Ende wieder einmal nur die Rolle des Verlierers. Ein Bild, das sich zuletzt auch an der Börse zeigte. Seit Ende Juni konnte die Adidas-Aktie um rund vier Prozent zulegen. Gleichzeitig verloren die Anteilsscheine von Puma fast sechs Prozent an Wert. Wird sich dieser Trend in den kommenden Monaten weiter fortsetzen oder kann Puma doch noch einmal zurückschlagen?
Die Analysten der DZ Bank haben die beiden Unternehmen in einer Studie kürzlich direkt miteinander verglichen. Und sind dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass Adidas nach ihren Berechnungen über einen fairen Wert von 68 Euro verfügt, während Puma 203 Euro je Aktie wert ist. Im Vergleich zu den aktuellen Notierungen hat Adidas damit immer noch rund elf Prozent Luft nach oben. Bei Puma hingegen liegt das Kursziel schon gut elf Prozent über dem Aktienkurs. Als Fazit empfehlen die Strategen daher explizit den Aufbau von Short-Positionen in der Puma-Aktie und den Kauf von Long-Positionen in der adidas-Aktie.
Wer dieser Empfehlung folgen möchte, kann dies mit einem einzigen Produkt tun. Passend zu den Ergebnissen der Studie hat die DZ Bank Mitte August neue Alpha Long Turbos auf das Duell der beiden Sportartikelhersteller aufgelegt. Bei dem Ende Juni 2013 fälligen Schein spiegelt sich der Performanceunterschied zwischen den beiden Aktien ab dem jetzigen Zeitpunkt zum Beispiel mit einem knapp fünffachen Hebel im Kurs wider. Sollten die Analysten Recht behalten und Adidas schneidet unter dem Strich 22 Prozent besser ab als Puma, wird sich der Alpha Long Turbo mehr als verdoppeln. Ob Adidas am Ende wirklich elf Prozent zulegt und Puma elf Prozent verliert oder ob die Performancedifferenz auf eine andere Art und Weise zustande kommt, spielt dabei keine Rolle. Hier geht es wirklich ausschließlich um die prozentuale Höhe der Out- oder Underperformance von Adidas gegenüber Puma. Zwischenzeitliche Dividendenzahlungen werden dabei übrigens berücksichtigt, können vom Anleger also getrost ignoriert werden. Sollte die Sache schief laufen, drohen aber natürlich auch gehebelte Verluste. Wenn sich Adidas so viel schlechter entwickelt, dass der Schein auf oder unter die Knock-out-Marke von zehn Cent fällt (dafür benötigt es eine Underperformance von gut neun Prozent), wird der Schein zudem vorzeitig fällig. Und viel mehr als diese zehn Cent wird es dann für Investoren auch nicht geben (WKN: DZ97GZ).
Investmentecke Die exklusive Anlagekolumne von Ralf Andreß und Thomas Koch
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Ralf Andreß gehört zu den erfahrensten Zertifikate-journalisten Deutschlands. Als freier Autor berichtet er seit beinahe 15 Jahren über strukturierte Produkte und initiierte bereits 1999 die mehrmals jährlich in "Die Welt" und "Welt am Sonntag" erscheinenden Fachreports zu Derivaten und Zertifikaten. Seit 2004 schreibt er auf Finanztreff.de für die tägliche Börsenkolumne "Investmentecke". Zudem ist er seit 2006 Chefredakteur des von ihm mit ins Leben gerufenen Fachmagazins "Der Zertifikateberater". 2008 wurde er beim erstmals vergebenen Journalistenpreis für die Berichterstattung über Zertifikate zum "Journalist des Jahres" gekürt.
Thomas Koch ist CEFA-Invest-mentanalyst, Investmentspezialist für strukturierte Produkte (ISSP) und geprüfter Zertifikateberater (EDA). Seit 2004 beschäftigt er sich als freier Journalist schwerpunktmäßig mit dem Markt für Zertifikate und Hebelprodukte und ist u.a. für das Fachmagazin "Der Zertifikateberater" und hauptverantwortlich für den Newsletter "Platow Derivate" tätig.