Marktberichte
ROUNDUP/Aktien New York: Talfahrt wegen Griechenland-Sorgen setzt sich fort
09.05.2012 - 16:54 | Quelle: dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die zunehmenden Sorgen um die politische Lage in Griechenland haben die Wall Street am Mittwoch weiter auf Talfahrt geschickt. Nach etwas mehr als einer Handelsstunde ging es für den Dow Jones Industrial um 1,20 Prozent nach unten auf 12.777,50 Punkte. Damit droht dem US-Leitindex der sechste Verlusttag in Folge, gleichbedeutend der längsten Durststrecke seit August. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 1,29 Prozent auf 1.346,11 Punkte. An der Nasdaq sank der Composite-Index um 1,28 Prozent auf 2.908,67 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 büßte 1,21 Prozent auf 2.598,12 Punkte ein.
Die Risikofreude der Investoren litt nach wie vor unter der unübersichtlichen politischen Lage im pleitebedrohten Griechenland. Dort schwinden die Aussichten auf eine handlungsfähige Regierung weiter, nachdem die den von Europa geforderten Sparkurs mittragenden Parteien mit dem Versuch einer Regierungsbildung gescheitert waren. Am Markt mehrt sich wieder die Befürchtung, dass Griechenland aus dem Euro aussteigen und die Eurozone damit auf eine harte Probe stellen könnte. Erneut aufkommender Druck an den europäischen Aktien- und Anleihemärkten sowie beim Euro waren die Folge.
Mit den kräftig nachgebenden europäischen Finanzwerten kamen auch die Bankenaktien in den USA wieder unter Druck. Titel von JPMorgan büßten 2,85 Prozent auf 40,20 US-Dollar ein und gehörten so zu den schwächsten Werten im Dow Jones. Die der Bank of America verloren zuletzt vergleichsweise moderate 0,64 Prozent. Außerhalb des Leitindex sackten Citigroup dagegen besonders deutlich um 3,13 Prozent ab.
Ein Lichtblick waren derweil die Aktien von Walt Disney , die dank guter Zahlen um 1,40 Prozent auf 44,92 Dollar zulegten. Der weltgrößte Unterhaltungskonzern hat den Fehlschlag seines teuren Fantasy-Spektakels 'John Carter' gut weggesteckt: Dank eines starken Fernsehgeschäfts, beliebter Freizeitparks und begehrter Fanartikel hatte das Unternehmen im zweiten Geschäftsquartal besser als erwartet verdient. Gemeinsam mit knapp im Plus liegenden Wal-Mart-Papieren waren sie der einzige Gewinner im Dow Jones.
Im S&P 500 kamen die Papiere von Macy's mit 4,40 Prozent auf 37,77 Dollar unter Druck. Der Handelskonzern hatte seine Prognose für den Gewinn im laufenden Jahr bestätigt und blieb damit weiterhin hinter den Marktschätzungen zurück.
An der Nasdaq standen die Aktien von Genome Sciences mit der feindlichen Übernahme durch GlaxoSmithKline (GSK) im Fokus. Sie büßten 1,98 Prozent auf 14,33 Dollar ein, nachdem der britische Pharmakonzern trotz der Ablehnung seiner Milliarden-Offerte durch das US-Unternehmen bei seinem bisherigen Angebot von 13 Dollar je Aktie bleibt./tih/he
Quelle: dpa-AFX
Die Risikofreude der Investoren litt nach wie vor unter der unübersichtlichen politischen Lage im pleitebedrohten Griechenland. Dort schwinden die Aussichten auf eine handlungsfähige Regierung weiter, nachdem die den von Europa geforderten Sparkurs mittragenden Parteien mit dem Versuch einer Regierungsbildung gescheitert waren. Am Markt mehrt sich wieder die Befürchtung, dass Griechenland aus dem Euro aussteigen und die Eurozone damit auf eine harte Probe stellen könnte. Erneut aufkommender Druck an den europäischen Aktien- und Anleihemärkten sowie beim Euro waren die Folge.
Ein Lichtblick waren derweil die Aktien von Walt Disney , die dank guter Zahlen um 1,40 Prozent auf 44,92 Dollar zulegten. Der weltgrößte Unterhaltungskonzern hat den Fehlschlag seines teuren Fantasy-Spektakels 'John Carter' gut weggesteckt: Dank eines starken Fernsehgeschäfts, beliebter Freizeitparks und begehrter Fanartikel hatte das Unternehmen im zweiten Geschäftsquartal besser als erwartet verdient. Gemeinsam mit knapp im Plus liegenden Wal-Mart-Papieren waren sie der einzige Gewinner im Dow Jones.
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Quelle: dpa-AFX
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