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K+S will Felddüngergeschäft an russische Eurochem verkaufen
08.05.2012 - 20:02 | Quelle: dpa-AFX
KASSEL (dpa-AFX) - Der Salz- und Düngerkonzern K+S will seine Felddüngersparte an das russische Chemieunternehmen Eurochem verkaufen. Der Unternehmenswert von K+S Nitrogen liege bei 140 Millionen Euro, teilten die Kasseler am Dienstag mit. Abgeschlossen (Closing) werden soll das Geschäft, das noch unter anderem von der EU-Kartellbehörde genehmigt werden muss, zum Ende des zweiten Quartals 2012.
In Abhängigkeit des bis zum Closing der Transaktion erwirtschafteten Nettoergebnisses der K+S Nitrogen sowie anderer Effekte ist mit dem Verkauf für K+S ein Buchgewinn von etwa 70 bis 80 Millionen Euro verbunden. Im Geschäftsjahr 2011 hatte K+S Nitrogen einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis EBIT I von 69,4 Millionen Euro erzielt..
K+S steigt damit vollständig aus dem Stickstoffdüngergeschäft aus. Das Unternehmen hatte sich unlängst bereits von der Untersparte Compo getrennt, die Produkte für den Hausgebrauch sowie für Baumschulen und öffentliches Grün herstellt. Diese wurde an den Finanzinvestor Triton verkauft.
Der nun vollzogene Verkauf beendet eine komplizierte Geschäftsbeziehung zwischen K+S und dem Chemiekonzern BASF. Jahrelang hatte K+S als Vertriebsorganisation für den BASF-Felddünger gedient: BASF produzierte exklusiv für die Kasseler, die die Produkte dann verkaufte. Zwischen beiden gab es unbefristete Lieferverträge, die frühestens 2014 gekündigt werden können. Die Unternehmen waren historisch miteinander verbunden. K+S war einst eine BASF-Tochtergesellschaft. Die Beziehung wurde zuletzt aber aufgelöst: Erst verkaufte BASF den noch bestehenden K+S-Aktienanteil. Im vergangenen Jahr hatte BASF angekündigt, die Felddüngerproduktion an Eurochem zu veräußern./jha/he/ag
Quelle: dpa-AFX
In Abhängigkeit des bis zum Closing der Transaktion erwirtschafteten Nettoergebnisses der K+S Nitrogen sowie anderer Effekte ist mit dem Verkauf für K+S ein Buchgewinn von etwa 70 bis 80 Millionen Euro verbunden. Im Geschäftsjahr 2011 hatte K+S Nitrogen einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis EBIT I von 69,4 Millionen Euro erzielt..
Der nun vollzogene Verkauf beendet eine komplizierte Geschäftsbeziehung zwischen K+S und dem Chemiekonzern BASF. Jahrelang hatte K+S als Vertriebsorganisation für den BASF-Felddünger gedient: BASF produzierte exklusiv für die Kasseler, die die Produkte dann verkaufte. Zwischen beiden gab es unbefristete Lieferverträge, die frühestens 2014 gekündigt werden können. Die Unternehmen waren historisch miteinander verbunden. K+S war einst eine BASF-Tochtergesellschaft. Die Beziehung wurde zuletzt aber aufgelöst: Erst verkaufte BASF den noch bestehenden K+S-Aktienanteil. Im vergangenen Jahr hatte BASF angekündigt, die Felddüngerproduktion an Eurochem zu veräußern./jha/he/ag
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