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Aktien Frankfurt: Dax zeigt sich schwach nach US-Arbeitsmarktbericht
04.05.2012 - 15:07 | Quelle: dpa-AFX
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag mit Verlusten quittiert. Nach einem deutlich hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Stellenanstieg büßte der Leitindex am Nachmittag 1,21 Prozent auf 6.613,73 Punkte ein. Der MDax verlor 1,76 Prozent auf 10.659,56 Punkte und der TecDax sank um 1,07 Prozent auf 787,42 Punkte.
In den USA sind im April mit 115.000 Stellen weniger Jobs geschaffen worden als erwartet. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 160.000 Stellen gerechnet. Damit erhielten Marktteilnehmern zufolge aber auch Hoffnungen auf weitere Schritte der US-Notenbank neue Nahrung, was zwischenzeitlich die Verluste im Dax eindämmte. Der Handel blieb aber - auch wegen wichtiger Wahlentscheidungen in Frankreich und Griechenland - von Zurückhaltung geprägt. Zudem enttäuschten am Vormittag Stimmungsdaten aus der Eurozone.
WESTLB SENKT LINDE NACH ZAHLEN
Nach der Zahlenflut vom Vortag ist die Agenda zum Wochenabschluss mit Zahlen von Linde , Wacker Chemie und Morphosys deutlich übersichtlicher. Der Industriegase-Spezialist und Anlagenbauer Linde startete vor allem dank der weiter großen Nachfrage in Asien und Amerika mit einem Plus bei Umsatz und Gewinn in das Jahr 2012. Für die WestLB waren die Ergebnisse zwar solide, mittelfristig habe die Aktie jedoch nur noch geringes Potenzial, so Analyst Michael Gorny, der sie folglich auf 'Neutral' abstufte. Die Linde-Aktien sanken um 2,02 Prozent.
Am Dax-Ende lagen die Eon-Papiere , allerdings waren sie nur optisch besonders schwach, denn der Versorger schüttet seine Dividende aus. Die Papiere der Munich Re waren mit plus 1,13 Prozent der stärkste von sieben Dax-Gewinnern.
Nach starkem Handelsstart mit den höchsten Kursen seit Anfang April rutschten Wacker Chemie im MDax um 5,34 Prozent ab. Der Halbleiter-Zulieferer und Chemiekonzern ist verhalten in das laufende Jahr gestartet. Börsianer monierten auf den zweiten Blick positive Sondereffekte, die das operative Ergebnis zunächst etwas besser hätten aussehen lassen. Als 'gemischt' wurde die Bilanz von Morphosys bewertet. Die Aktie lag leicht im Minus.
GIGASET VON EVONIK-KLAGE BELASTET
Gigaset rutschten belastet von einer Schiedsklage durch Evonik um 6,69 Prozent ab und weiteten damit ihr kräftiges Minus vom Vortag aus. Der Konzern verlangt von dem Telefonhersteller auf der Basis eines Vertrags aus dem Jahre 2006 die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 12 Millionen Euro./ag/ck
--- Von Alexander Gibson, dpa-AFX ---
Quelle: dpa-AFX
In den USA sind im April mit 115.000 Stellen weniger Jobs geschaffen worden als erwartet. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 160.000 Stellen gerechnet. Damit erhielten Marktteilnehmern zufolge aber auch Hoffnungen auf weitere Schritte der US-Notenbank neue Nahrung, was zwischenzeitlich die Verluste im Dax eindämmte. Der Handel blieb aber - auch wegen wichtiger Wahlentscheidungen in Frankreich und Griechenland - von Zurückhaltung geprägt. Zudem enttäuschten am Vormittag Stimmungsdaten aus der Eurozone.
Nach der Zahlenflut vom Vortag ist die Agenda zum Wochenabschluss mit Zahlen von Linde , Wacker Chemie und Morphosys deutlich übersichtlicher. Der Industriegase-Spezialist und Anlagenbauer Linde startete vor allem dank der weiter großen Nachfrage in Asien und Amerika mit einem Plus bei Umsatz und Gewinn in das Jahr 2012. Für die WestLB waren die Ergebnisse zwar solide, mittelfristig habe die Aktie jedoch nur noch geringes Potenzial, so Analyst Michael Gorny, der sie folglich auf 'Neutral' abstufte. Die Linde-Aktien sanken um 2,02 Prozent.
Am Dax-Ende lagen die Eon-Papiere , allerdings waren sie nur optisch besonders schwach, denn der Versorger schüttet seine Dividende aus. Die Papiere der Munich Re waren mit plus 1,13 Prozent der stärkste von sieben Dax-Gewinnern.
GIGASET VON EVONIK-KLAGE BELASTET
Gigaset rutschten belastet von einer Schiedsklage durch Evonik um 6,69 Prozent ab und weiteten damit ihr kräftiges Minus vom Vortag aus. Der Konzern verlangt von dem Telefonhersteller auf der Basis eines Vertrags aus dem Jahre 2006 die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 12 Millionen Euro./ag/ck
--- Von Alexander Gibson, dpa-AFX ---
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Eröffnung: 971,55 Tageshoch: 971,55 Tagestief: 964,22 Porträt TecDAX ® -
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