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VW baut den Pick-up Amarok bald auch in Hannover
03.05.2012 - 13:24 | Quelle: dpa-AFX
HANNOVER (dpa-AFX) - Volkswagens Pick-up Amarok steht jetzt auch in Deutschland in den Startlöchern. Konzernchef Martin Winterkorn und Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) gaben am Donnerstag im Stammwerk der VW-Nutzfahrzeugtochter in Hannover grünes Licht für die neue Produktionslinie. Der bullige Pritschenwagen wird bisher im argentinischen Pacheco gebaut. Von Hannover aus sollen zusätzlich die Märkte in Europa und Afrika beliefert werden. Die reguläre Fertigung des Modells läuft voraussichtlich Ende Juni an.
'Das ist auch eine langfristige Sicherung für den Standort', sagte Winterkorn. 'Wir sind überrascht worden, wie erfolgreich der Amarok ist und haben hier mehr als 200 Millionen Euro investiert.' Die Kapazitäten in Pacheco hätten zuletzt nicht mehr ausgereicht.
Der Pick-up kam Anfang 2010 auf den Markt - relativ spät im Vergleich zu ähnlichen Modellen von Konkurrenten wie Toyota. 2011 konnten die Verkäufe in aller Welt jedoch auf mehr als 66 000 Stück verdreifacht werden. Volkswagen plant, jährlich 40.000 Amarok in Hannover zu bauen. Mehr als 1000 Beschäftigte sind dabei im Einsatz.
Das gesamte Nutzfahrzeuggeschäft des größten europäischen Autokonzerns, zu dem auch Scania und MAN gehören, werde noch enger zusammengeführt, kündigte Winterkorn an. 'Wir lassen jede Marke - wie im Pkw-Bereich - eigenständig. Aber eine Zusammenarbeit im Nutzfahrzeugbereich wird es geben.' Der Betriebsratschef bei den Hannoveranern, Thomas Zwiebler, betonte, dass die Kollegen aus Schweden und Bayern sich vor allem auf den Bau schwerer Lastwagen konzentrieren. Die Marke VW-Nutzfahrzeuge habe dagegen besonders Erfahrung bei Transportern, Lieferwagen und Pick-ups.
Erst im April hatte VW seinen Anteil an MAN kräftig aufgestockt. Die Wolfsburger halten inzwischen fast drei Viertel der Stammaktien. Ab 75 Prozent wäre ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag möglich. Unabhängig hiervon geht MAN-Chef Georg Pachta-Reyhofen weiter davon aus, dass sein Unternehmen als Ganzes erhalten bleibt.
Die eigene Nutzfahrzeugtochter fuhr im vergangenen Jahr wie der Gesamtkonzern Rekordwerte ein. Das operative Ergebnis der Sparte legte von 232 Millionen auf einen Bestwert von 449 Millionen Euro zu. 528 800 Wagen wurden ausgeliefert, 21,4 Prozent mehr als 2010./jap/DP/wiz
Quelle: dpa-AFX
'Das ist auch eine langfristige Sicherung für den Standort', sagte Winterkorn. 'Wir sind überrascht worden, wie erfolgreich der Amarok ist und haben hier mehr als 200 Millionen Euro investiert.' Die Kapazitäten in Pacheco hätten zuletzt nicht mehr ausgereicht.
Das gesamte Nutzfahrzeuggeschäft des größten europäischen Autokonzerns, zu dem auch Scania und MAN gehören, werde noch enger zusammengeführt, kündigte Winterkorn an. 'Wir lassen jede Marke - wie im Pkw-Bereich - eigenständig. Aber eine Zusammenarbeit im Nutzfahrzeugbereich wird es geben.' Der Betriebsratschef bei den Hannoveranern, Thomas Zwiebler, betonte, dass die Kollegen aus Schweden und Bayern sich vor allem auf den Bau schwerer Lastwagen konzentrieren. Die Marke VW-Nutzfahrzeuge habe dagegen besonders Erfahrung bei Transportern, Lieferwagen und Pick-ups.
Erst im April hatte VW seinen Anteil an MAN kräftig aufgestockt. Die Wolfsburger halten inzwischen fast drei Viertel der Stammaktien. Ab 75 Prozent wäre ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag möglich. Unabhängig hiervon geht MAN-Chef Georg Pachta-Reyhofen weiter davon aus, dass sein Unternehmen als Ganzes erhalten bleibt.
Quelle: dpa-AFX
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