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ROUNDUP: HeidelbergCement mit Gewinnzuwachs im zweiten Quartal
31.07.2012 - 09:38 | Quelle: dpa-AFX
HEIDELBERG (dpa-AFX) - Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat im zweiten Quartal vor allem dank seines Sparkurses und Preiserhöhungen einen Gewinnzuwachs verzeichnet. Für das Gesamtjahr zeigte sich Unternehmenschef Bernd Scheifele trotz der konjunkturellen Abschwächung in Europa weiterhin optimistisch. 'Das Ergebnis des zweiten Quartals bestärkt uns in unserem Ausblick für das Jahr 2012', sagte der HeidelbergCement-Chef am Dienstag bei Vorlage der Zahlen. Für 2012 peilt die im Dax notierte Gesellschaft erneut Zuwächse beim Umsatz wie beim operativen Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) an.
Dabei geht HeidelbergCement vor allem von weiteren Zuwächsen in Asien, aber auch in Nordamerika aus. Zudem sollen weitere Einsparungen das Ergebnis verbessern. Höhere Kosten will der Konzern auch in Zukunft über Preiserhöhungen an Kunden weitergeben. Händler zeigten sich insbesondere von dem operativen Gewinn positiv überrascht. Zudem sei es erfreulich, dass das Sparprogramm über Plan liege. Die HeidelbergCement-Aktie gab dennoch in den ersten Handelsminuten um mehr als zwei Prozent nach.
Von einem anhaltend starken Wachstum geht HeidelbergCement vor allem in Indonesien und Indien, aber auch in Russland und Zentralasien aus. Auch in Afrika rechnet der Konzern mit weiteren deutlichen Zuwächsen. In den USA und Kanada will HeidelbergCement insbesondere von dem Baustoffbedarf der Rohstoffindustrie profitieren, aber auch von einer wieder anziehenden Nachfrage aus dem privaten Wohnungs- und Wirtschaftsbau.
Für West- und Nordeuropa hingegen erwartet der Konzern aufgrund des milden Winters im Vorjahr einen leichten Nachfragerückgang. Aber auch die Geschäfte in Großbritannien und Niederlanden liefen etwas schlechter.
Mit seinem Sparprogramm kommt HeidelbergCement besser voran als geplant. Bereits in den ersten sechs Monaten sparte die Gesellschaft 138 Millionen Euro von den für 2012 geplanten 200 Millionen Euro ein. HeidelbergCement-Chef Scheifele hatte wegen höherer Kosten bei Vorlage der Gesamtjahreszahlen Mitte März das Einsparziel für den Zeitraum 2011 bis 2013 von 600 Millionen auf 850 Millionen Euro erhöht. Zudem plant der Konzern, weitere 150 Millionen Euro in der Logistik bis 2014 einzusparen.
Auch die Nettoverschuldung soll weiter sinken, um vor allem eine bessere Bewertung bei den Ratingagenturen zu erhalten. Ende Juni betrug die Nettoverschuldung 8,12 Milliarden Euro. Das waren 456 Millionen Euro weniger als Ende des zweiten Quartals 2011. Trotz der Sparbemühungen will HeidelbergCement die Kapazitäten in den Schwellenländern weiter ausbauen.
HeidelbergCement profitierte im zweiten Jahresviertel vor allem von seinem Sparmaßnahmen und höheren Preisen. Der Gewinn nach Minderheiten stieg im Zeitraum April bis Juni auf 184 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte HeidelbergCement 159 Millionen Euro ausgewiesen. Der operative Gewinn vor Abschreibungen (EBITDA) legte um 7,1 Prozent auf 698 Millionen Euro zu. Der Umsatz kletterte um 11,4 Prozent auf 3,781 Milliarden Euro. /mne/ep/kja
Quelle: dpa-AFX
Dabei geht HeidelbergCement vor allem von weiteren Zuwächsen in Asien, aber auch in Nordamerika aus. Zudem sollen weitere Einsparungen das Ergebnis verbessern. Höhere Kosten will der Konzern auch in Zukunft über Preiserhöhungen an Kunden weitergeben. Händler zeigten sich insbesondere von dem operativen Gewinn positiv überrascht. Zudem sei es erfreulich, dass das Sparprogramm über Plan liege. Die HeidelbergCement-Aktie gab dennoch in den ersten Handelsminuten um mehr als zwei Prozent nach.
Für West- und Nordeuropa hingegen erwartet der Konzern aufgrund des milden Winters im Vorjahr einen leichten Nachfragerückgang. Aber auch die Geschäfte in Großbritannien und Niederlanden liefen etwas schlechter.
Mit seinem Sparprogramm kommt HeidelbergCement besser voran als geplant. Bereits in den ersten sechs Monaten sparte die Gesellschaft 138 Millionen Euro von den für 2012 geplanten 200 Millionen Euro ein. HeidelbergCement-Chef Scheifele hatte wegen höherer Kosten bei Vorlage der Gesamtjahreszahlen Mitte März das Einsparziel für den Zeitraum 2011 bis 2013 von 600 Millionen auf 850 Millionen Euro erhöht. Zudem plant der Konzern, weitere 150 Millionen Euro in der Logistik bis 2014 einzusparen.
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