Der Wehrdienst wird im Oktober von neun auf sechs Monate verkürzt werden, die Grundausbildung von drei auf zwei Monate. Ist die allgemeine Wehrpflicht noch zeitgemäß?
Wall Street schließt etwas fester - Konjunkturoptimismus stützt
17.03.2010 - 21:38
NEW YORK (Dow Jones)--Erleichterung über den unveränderten geldpolitischen Kurs der US-Notenbank hat den US-Aktienmärkten auch am Mittwoch Auftrieb gegeben. Der überraschend deutliche Rückgang der Erzeugerpreise tat ein Übriges, um die Angst der Anleger vor wachsendem Inflationsdruck zu zerstreuen und den Konjunkturoptimismus zu befördern. Gesucht waren vor allem Rohstoff- und Energiewerte, nachdem der Ölpreis abermals gestiegen war.
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Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) stieg um 0,5% bzw 48 Punkte auf 10.734. Auf Schlusskursbasis war dies der höchste Stand seit dem 1. Oktober 2008. Im Verlauf kletterte der Index allerdings bis auf 10.767,83 Punkte. Angst vor Gesetzesänderungen zu Lasten des Gesundheits- und Finanzwesen hätten den Markt seine Gewinne verringern lassen, sagten Händler. Der S&P-500 legte um 0,6% bzw 7 Punkte auf 1.166 zu. Der Nasdaq-Composite gewann 0,5% bzw 11 Punkte auf 2.389. Umgesetzt wurden 1,02 (Dienstag: 1,02) Mrd Aktien. Dabei verzeichneten 2.169 Titel Kursgewinne, während 891 -verlierer gesehen wurden und 117 Titel unverändert schlossen.
Die US-Erzeugerpreise waren im Februar überraschend deutlich um 0,6% gefallen. Die Daten fügten sich in das Bild einer "gedämpften" Inflation, von der die US-Notenbank am Dienstag im Begleitkommentar zu ihrem Zinsentscheid gesprochen hatte.
Größter Kursgewinner im DJIA waren Alcoa, die sich um 4,8% auf 14,46 USD verteuerten. Die Aktien der Ölkonzerne Exxon Mobil und Chevron stiegen um 1,2% auf 67,36 USD und um 0,9% auf 74,67 USD.
Gefragt waren auch konjunktursensitive Werte wie Caterpillar, die um 1,3% auf 60,22 USD vorrückten. DuPont verbesserten sich um 1,5% auf 36,49 USD.
Die Finanzwerte im DJIA gehörten ebenfalls zu den Gewinnern, obwohl die Citigroup den Sektor auf "Neutral" von "Overweight" zurückgestuft hatte und mit der Anhörung des US-Präsidenten Barack Obama vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses etwas Druck auf den Sektor kam. Die Erleichterungsrally im Sektor wird nach Meinung der Citigroup bald vorbei sein. Dann dürften sich die Anleger wieder stärker auf die fundamentalen Probleme der Branche konzentrieren. Obama wiederum verteidigte die Rolle der US-Notenbank als Regulierer der Großbanken. Bank of America legten um 1,4% auf 17,27 USD zu und J.P. Morgan um 1,3% auf 43,79 USD.
Schlechter als der Markt liefen die Aktien des Pharmasektors, die unter dem Streit zwischen Regierung und Opposition um eine Reform des US-Gesundheitswesens litten. Pfizer fielen um 0,3% auf 17,21 USD. Merck & Co gewannen 0,4% auf 38,08 USD.
DJG/DJN/cln
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