Jetzt heißt es Daumen drücken: Nach jahrelanger Verzögerung soll der Airbus-Militärtransporter endlich seinen Jungfernflug absolvieren. Bodentests mit der Maschine sind nach Angaben von Airbus vielversprechend verlaufen.
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Nach jahrelanger Verzögerung soll der Airbus-Militärtransporter A400M in der zweiten Dezemberwoche in die Lüfte steigen. Die Bodentests am ersten Modell kämen zufriedenstellend voran, teilte Domingo Urena, der Chef der Sparte, mit.
Abhängig von den Wetterbedingungen sei der Erstflug in der Woche ab dem 7. Dezember möglich, hieß es. Vor einer Woche hatte der Boeing-Konkurrent erstmals die vier Triebwerke des Flugzeugs erfolgreich erprobt. Der A400M ist das größte europäische Verteidigungsprojekt. Wegen technischer Probleme und Mehrkosten liegt es drei bis vier Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurück und sorgte damit zuletzt für Unmut bei den sieben Auftraggebern. Deutschland ist mit 60 bestellten Maschinen der größte Kunde.