Der Wehrdienst wird im Oktober von neun auf sechs Monate verkürzt werden, die Grundausbildung von drei auf zwei Monate. Ist die allgemeine Wehrpflicht noch zeitgemäß?
Die US-Börsen starten mit herben Kursverlusten aus dem handelsfreien Donnerstag. Sorgen um die finanzielle Situation des Wüstenemirats Dubai verstimmen die Anleger.
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Der Dow Jones ging 1,5 % tiefer bei 10310 Zählern aus dem Handel, der S&P 500 gab 1,7 % auf 1091 Punkte nach. Der technologielastige Nasdaq Composite wurde zum Wochenende ebenfalls 1,7 % leichter bei 2138 Zählern errechnet.
Damit nahmen die Börsen in den USA die negativen Vorgaben aus Asien und Europa auf. Da die Märkte in Amerika wegen "Thanksgiving" am Donnerstag geschlossen waren, konnten die Investoren erst am Freitag auf die Spekulationen um die Solvenz des Emirates Dubai reagieren. Experte Andre Bakhos von der Princeton Financial Group sagte: "Die Märkte hatten sich von der Annahme treiben lassen, dass das Tal der Tränen hinter uns liegt."
Besonders Finanztitel standen am Freitag im Fokus des um drei Stunden verkürzten Handelstages. Die Aktie der Bank of America fiel 2,3 %, Papiere von JP Morgan notierten zum Handelsschluss mit einem Abschlag von 1,9 %. Anteilsscheine der Citigroup notierten 2,6 % leichter.
Goldmans Vizechef macht Kasse
Die Aktie von Goldman Sachs gab 2,5 % nach. Aus dem Register der SEC ging hervor dass Michael Evans, stellvertretender Vorsitzender des Instituts, diese Woche Aktien im Gegenwert von 12 Mio. $ verkauft hat. Anteile von AIG verbilligten sich um 3,2 %. Das Finanzunternehmen hatte zuvor bekannt gegeben, dass es jegliche Streitigkeiten mit seinem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Maurice Greenberg und Finanzvorstand Howard Smith beigelegt habe. Beide Parteien hätten sich auf ein Fallenlassen gegenseitiger Ansprüche verständigen können.
Papiere von General Electric gaben zum Handelsschluss 1,1 % nach. Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, dass Vizechef Jeffrey Immelt am Mittwoch in Paris versucht hatte, Gespräche mit Vivendi voranzutreiben. Demzufolge will das Unternehmen dem Medien- und Telekommunikationskonzern den Anteil von 20 % an NBC Universal abkaufen. General Electric besitzt bereits 80 % an NBC. Wie sich Vivendi verhalten werde, sei aber noch unklar.
Rohstoffpreise machen Kurse
Auch Titel von Exxon und Chevron wurden von den Anlegern abgestoßen. Sie verloren 1,8 % und 1,7 %. Aufgrund der Spekulationen um Dubai war der Brent Crude auf ein Sechsmonatstief gefallen.
Der Preisrückgang bei Goldbarren-Futures von 0,9 % auf 1177,40 $ je Unze lastete auf Aktien von Newmont Mining. Die Anteilsscheine des größten Goldproduzenten der USA gingen mit einem Abschlag von 2,5 % aus dem Handel.
Tiffany-Aktien gaben 1,3 % nach. Der Luxusartikelhersteller teilte mit, dass sich die Nachfragesituation verbessert habe und der Umsatz sich ebenfalls positive entwickle. Zuvor hatte das Unternehmen bereits Zahlen vorgelegt, die über den Analystenerwartungen lagen und die Prognose angehoben.