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ArcelorMittal plant keine Standortschließungen in Europa
04.11.2009 - 08:38
LONDON (Dow Jones)--Der weltgrößte Stahlhersteller ArcelorMittal will seine Stahlwerke in Europa erhalten. Der luxemburgische Konzern sagte am Dienstag den Gewerkschaften zu, keine Standorte schließen zu wollen und mit diesen zusammenzuarbeiten, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.
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Bereits am Montag hatte ArcelorMittal mit dem Europäischen Metallarbeiter-Verband eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach alle derzeit stillgelegten Werke erhalten und wieder in Betrieb genommen werden sollen, sobald die Erholung des Marktes dies zulässt.
Aufgrund des globalen Nachfrageeinbruchs musste ArcelorMittal gegen Ende des vergangenen Jahres mehrere Hochöfen in Europa herunterfahren. Im Zuge einer leichten technischen Erholung der Stahlnachfrage wurden bislang nur eine Hand voll wieder hochgefahren. Der Konzern hat in Europa rund 115.000 Mitarbeiter - dies ist beinahe ein Drittel der insgesamt 370.000 Beschäftigten in der europäischen Stahlindustrie.
In der vergangen Woche hatte der Konzern erklärt, die Stahlnachfrage verbessere sich weltweit, aber die Erholung sei in einigen Teilen der Welt noch sehr fragil, so in Europa und den USA.
Im November 2008 bot ArcelorMittal seinen Mitarbeiten freiwillige Abfindungen an, um bis zu 9.000 Bürostellen abzubauen. Dies entspricht rund 3% der Beschäftigten weltweit. Wie viele Mitarbeiter das Angebot bislang annahmen, wollte der Konzern nicht kommentieren. Seit Beginn der Wirtschaftskrise wurden aber fast 40.000 Stellen gestrichen.
Webseite: www.arcelormittal.com
-Von Alex MacDonald, Dow Jones Newswires;
+49 (0)69 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com
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