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Der Energieversorger RWE will seine Führung umbauen und dazu die Konzernspitze straffen. "Wir sind jetzt dabei, die Rolle der Holding neu zu definieren", sagte Vorstandsvorsitzender Jürgen Großmann der "Financial Times Deutschland" (FTD). "Wenn wir uns unsere Flexibilität erhalten wollen, müssen wir an die Kosten ran. Die Zahl der Beschäftigten in der Konzernzentrale werden wir etwa um die Hälfte verringern", sagte er. Derzeit arbeiten rund 840 Mitarbeiter in der Holding.
Metro treibt Konzernumbau weiter voran
Der Handelskonzern Metro treibt seinen Konzernumbau weiter voran. So ist geplant, die größte Tochter Cash & Carry in zwei Geschäftseinheiten zu gliedern, wie der DAX-Konzern mitteilte. Die Verwaltungsfunktionen von Metro AG und Metro Cash & Carry sollen weitgehend integriert und somit Kosteneinsparungen realisiert werden. Das Unternehmen veröffentlichte überraschend auch das EBIT vor Sonderfaktoren für das abgelaufenen Geschäftsjahr, welches auf 2,024 Mrd EUR sank, nach 2,2 Mrd EUR im Vorjahr.
US-Versicherer Hartford zahlt 3,4 Mrd USD aus TARP zurück
Der US-Versicherer Hartford wird für die Rückzahlung von Mitteln aus dem US-Bankenrettungsprogramm TARP eine Kapitalerhöhung durchführen und neue Anleihen begeben. Der Versicherer werde für 3,4 Mrd USD Vorzugsaktien vom US-Finanzministerium zurückkaufen, teilte die Hartford Financial Services Group Inc mit. Seit Oktober 2008 ist die Allianz SE bei Hartford engagiert
Renault-Nissan spricht mit Daimler über Dreierallianz - Presse
Die Hinweise auf eine Überkreuzbeteiligung der Automobilkonzerne Renault und Daimler verdichten sich. Am Mittwoch berichtete auch der öffentlich-rechtliche japanische Rundfunksender NHK berichtete, zusammen mit Nissan hätten beide Konzerne Gespräche über eine umfassende Dreierallianz gestartet. Erwogen werde auch eine wechselseitige Kapitalbeteiligung zwischen der französisch-japanischen Gruppe Renault-Nissan und der deutschen Daimler AG, berichtet der Sender unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Am Dienstag hatte auch die "Financial Times" von derartigen Überlegungen berichtet.
S&P sieht Risikoeinstufung der griechischen Banken kritischer
Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Risikoeinstufung für die Bankenbranche in Griechenland gesenkt. Das "Banking Industry Country Risk Assessment" (BICRA) sei auf "5" von "4" verschlechtert worden, teilte S&P mit. Die Ratings einiger griechischer Institute selbst bestätigt die Ratingagentur aber. Die problembehafteten Kredite der Branche sieht S&P nun bei einem Anteil von 15% bis 30% gemessen am gesamten Kreditvolumen. Bislang hatte die Schätzung auf 10% bis 20% gelautet.
Suzlon degradiert REpower-Vorstandsvorsitzenden
Der indische Windanlagenbauer Suzlon hat als Großaktionär der deutschen Tochter REpower deren Vorstandsvorsitzenden degradiert. Bis spätestens Oktober gibt Per Hornung Pedersen sein Amt an Andreas Nauen ab, den derzeitigen Chef der Windkraftsparte bei Siemens, wie die Hamburger REpower Systems AG nach einer Entscheidung des Aufsichtsrats mitteilte. Pedersen darf demnach als Strategievorstand im Führungsgremium bleiben.
WSJ: Indische Reliance will sich an US-Gasfeld beteiligen - Kreise
Der indische Konzern Reliance Industries will laut Kreisen einen großen Anteil an einem US-Erdgasfeld übernehmen. Reliance stehe kurz vor einer Einigung mit der Atlas Energy Inc, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen dem "Wall Street Journal". Im Zuge der geplanten Transaktion würde Reliance zwischen 1 Mrd und 1,5 Mrd USD für die Beteiligung an einem Joint Venture mit Atlas bezahlen.
DJG/has
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