DEVISEN/Euro zeigt sich zu Wochenbeginn weiter schwach
08.02.2010 - 08:16
FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter schwach zeigt sich der Euro am Montagmorgen. Zum Dollar notiert die Gemeinschaftswährung zu Beginn des europäisch geprägten Devisenhandels unterhalb des Niveaus, zu dem sie am Freitagabend in New York den Besitzer wechselte. Verglichen mit den Wechselkursen im späten europäischen Geschäft zu Wochenausklang gibt sie allerdings keinen weiteren Boden preis. Zum Yen geht es allerdings weiter nach unten. "Angst essen Euro auf", sagt Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen mit Blick auf die anhaltenden Sorgen über die Haushaltsprobleme von Griechenland und Portugal und die damit verbundene Furcht vor einem Auseinanderbrechen der Währungsunion.
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Ohne Auswirkungen ist das Treffen der G7-Finanzminister am Wochenende in der kanadischen Inuit-Siedlung Iqaluit geblieben. "Zu den Wechselkursen hat es nichts Neues gegeben, selbst ein Kommunique ist nicht verabschiedet worden", sagt ein Devisenhändler. Unter dem Strich habe das Treffen keinen wirklichen Fortschritt gebracht, zumindest sei jedoch auch kein weiterer Schaden angerichtet worden.
Wichtige Konjunkturdaten stehen am Montag nicht auf der Agenda. Am Abend treffen sich allerdings eine Reihe hochkarätiger Notenbanker in Sydney anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Reserve Bank of Australia.
Charttechnisch hat der Euro nach Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen derzeit freilich die Chance auf eine Gegenbewegung zum Dollar. Widerstände lägen dann bei 1,3750 USD, 1,3833 USD und 1,3900 USD. Unterstützungen macht das Haus bei 1,3582 USD und 1,3493 USD aus.
Die Feinunze Gold kostet am Montagmorgen 1.061,95 USD, am Freitagnachmittag wurde sie in London mit 1.058 USD festgestellt.
Europa New York Europa (
Mo., 8.11) (Fr. Späthandel) (Fr., 17.30)
EUR/USD 1,3635 1,3663 1,3631
USD/JPY 89,33 89,38 89,40
EUR/JPY 121,77 122,14 122,12
EUR/GBP 0,8761 --- 0,8731
EUR/CHF 1,4669 --- 1,4688
DJG/jej/flf
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