Der Wehrdienst wird im Oktober von neun auf sechs Monate verkürzt werden, die Grundausbildung von drei auf zwei Monate. Ist die allgemeine Wehrpflicht noch zeitgemäß?
Wall Street kaum verändert - Sorge um Ende der Kursrally
18.03.2010 - 14:13
NEW YORK (Dow Jones)--Die Kurse an Wall Street dürften am Donnerstag kaum verändert in den Handelstag starten. Bis 14.12 Uhr MEZ notiert der Future auf den S&P-500-Index unverändert und der Future auf den Nasdaq-100-Index gewinnt 0,1%. Am Mittwoch waren die Kurse nach zwischenzeitlichen Jahreshochs im späten Geschäft wieder zurückgekommen. Die Sorge über ein Ende der Kursrally, die zuletzt an den Börsen zu beobachten war, treibe die Anleger um, so ein Händler.
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Vorbörslich veröffentlichte Konjunkturdaten konnten keinen deutlichen Impuls setzen. Die Kernrate der Verbraucherpreise im Februar lag wie erwartet bei plus 0,1%. Das Defizit der Leistungsbilanz für das vierte Quartal 2009 belief sich auf 115,6 Mrd USD, Volkswirte hatten im Konsens einen Fehlbetrag von 118 Mrd USD erwartet. Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung sank binnen Wochenfrist um 5.000. Erwartet worden war ein Minus von 7.000 Anträgen.
Mit dem Philly-Fed-Index steht im weiteren Handelsverlauf ein Frühindikator einer regionalen Federal Reserve Bank für März an. Hier erwarten Volkswirte einen Anstieg auf 17,8 Punkte von 17,6 Punkten im Februar.
Von landesweiter Bedeutung ist hingegen der vom Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board berechnete Index der Frühindikatoren für Februar. Er gilt als guter Gradmesser für die künftige Entwicklung der größten Volkswirtschaft der Welt. Ökonomen erwarten einen Anstieg um 0,1% gegenüber dem Vormonat.
Bei den Einzelwerten stehen Nike im Fokus des Anlegerinteresses. Das Unternehmen hat am Mittwochabend Geschäftszahlen vorgelegt und die Markterwartung bei Umsatz und Gewinn übertroffen. "Auch die Aufträge sehen gut aus", sagt ein Händler mit Blick auf die Ordereingänge, die von März bis Juli ein Plus von 9% im Jahresvergleich zeigen. Nike sind vorbörslich 4% fester.
Der Pharmakonzern Pfizer hat den Bieterwettkampf um den Generikahersteller ratiopharm gegen Teva Pharmaceutical Industries verloren. Teva wird für das Unternehmen knappe 5 Mrd USD zahlen. Pfizer sind vorbörslich 0,3% im Plus.
Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte stieg am Mittwoch um 0,5% bzw 48 Punkte auf 10.734. Auf Schlusskursbasis war dies der höchste Stand seit dem 1. Oktober 2008. Im Verlauf war der Index allerdings bis auf 10.768 Zähler geklettert. Der S&P-500 legte um 0,6% bzw 7 Punkte auf 1.166 zu und der Nasdaq-Composite gewann 0,5% bzw 11 Zähler auf 2.389.
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